England hat mit Thomas Hobbes und John Locke zwei der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit hervorgebracht. Beide beleuchten elementare Fragen nach Staat und Individuum: Wie lässt sich ein Kompromiss zwischen Freiheit und Sicherheit schaffen? Welche Regeln braucht eine Gesellschaft? Begleiten Sie Dr. Volker Thönnes auf einer spannenden philosophischen Reise nach Manchester. Hier folgen wir auch den Spuren der Industriellen Revolution, die die Weltwirtschaft und Gesellschaft bis heute prägt.
Teilnehmer: 12 - 20
Reisecode: 11P1
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagWelcome to England!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Manchester. Dort begrüßen Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und Dr. Volker Thönnes. Gemeinsam spazieren wir in die Altstadt, wo in einem Restaurant das Abendessen auf uns wartet. Sechs Übernachtungen. (A)
2. TagPhilosophie im Zeichen des Bürgerkriegs
Das 17. Jahrhundert ist in England von Bürgerkriegen und politischen Wirren geprägt. Hobbes und Locke entwickeln auf Basis dieser Erfahrungen ihre Staatsphilosophien. In einer einleitenden philosophischen Runde machen wir uns mit der historischen Situation in England vertraut. Am Nachmittag atmen wir den historischen Geist Manchesters, wenn wir die imposante Town Hall und die Kathedrale besichtigen. Wie eine Kirche wirkt auch das Gebäude der John-Rybland-Bibliothek. (F)
3. TagDie menschliche Natur – gut oder böse?
Als "Krieg aller gegen alle" bezeichnet Hobbes unser Zusammenleben. Demnach sind wir von Natur aus Räuber und Mörder, weil Neid und Besitzstreben den Frieden verhindern. Nur strenge Gesetze und Strafen können uns disziplinieren – zum Wohle aller. Wir erschließen uns die Grundlagen seiner Philosophie. Am Nachmittag erwarten uns historische Dampfmaschinen und Lokomotiven im Museum of Science and Industry. (F)
4. TagVon Wölfen und Schafen
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, lautet eine der bekanntesten Thesen Hobbes‘. Wir setzen die Auseinandersetzung mit seinem Denken fort: Welche Konsequenzen hat sein Menschenbild? Welche Freiheiten können den Bürgern zugestanden werden? Und wie funktioniert eine Gesellschaft, deren Mitglieder in ständiger Furcht vor Strafen leben? Nachmittags treibt jeder, was er mag. Vielleicht die Manchester Art Gallery besuchen oder einen exquisiten Nachmittagstee in den Richmond Tea Rooms genießen? (F)
5. TagHardwick Hall und Chatsworth
Der heutige Tag führt uns nach Derbyshire. In Hardwick Hall, einem prachtvollen Bau elisabethanischen Stils, verbrachte Hobbes seine letzten Lebensjahre auf Einladung des Duke of Devonshire. Weiter geht es nach Chatsworth, dem Stammsitz des Duke. Wir schlendern durch die Gartenanlagen und bewundern die Prunkräume sowie die Kunstsammlung mit Werken von Rembrandt und Renoir. (F)
6. TagDer Einzelne und die Gesellschaft
John Locke gilt als Vater des Liberalismus. Elementare Prinzipien seiner Philosophie sind Freiheit, Volkssouveränität und unveräußerliche Rechte aller Menschen. Im philosophischen Gespräch wollen wir die Grundlagen unseres Menschenbildes mit Locke kritisch hinterfragen: Welche Ziele darf der Staat verfolgen? Welchen Stellenwert hat Eigentum? Nachmittags fahren wir vor die Tore der Stadt und lernen mit der Quarry Bank Mill ein beeindruckendes Zeugnis der Industriellen Revolution kennen: Die Textilfabrik wurde 1784 erbaut. Dann heißt es Abschied feiern – ganz klassisch in einem Pub. (F, A)
7. TagBye-bye, Britain
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. (F)
Eine große Portion Exotik, ein Schuss Abenteuer und die Magie einer einzigartigen Kultur am anderen Ende der Welt. Das hört sich spannend an? Dann willkommen auf dieser Reise nach Papua-Neuguinea! Auf der zweitgrößten Insel der Welt treffen sich zwischen Dschungeldörfern, Hochland und Bismarcksee Steinzeit und Moderne. Ein Highlight: zwei Tage auf dem Goroka-Festival, wo Maskentänze uns in eine fremde, archaische Welt entführen. Ein Fest nicht nur für Fotografen!
Teilnehmer: 12 - 16
Reisecode: 59A1
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagFlug nach Singapur
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug mit Singapore Airlines von Frankfurt nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).
2. TagTropisches Singapur
Ankunft am späten Nachmittag in Singapur. Schon die Fahrt mit dem Studiosus-Reiseleiter vom Flughafen zum Hotel ist ein Erlebnis. Die breiten Straßen der sauberen und gepflegten Wirtschafts- und Finanzmetropole sind von Palmen gesäumt. Unser zentral gelegenes Hotel ist idealer Ausgangspunkt für einen ersten Spaziergang. Ihr Reiseleiter versorgt Sie mit (kulinarischen) Tipps für den freien Abend.
3. TagModerne Multikulti-Metropole
Zum Einstieg in die bevorstehenden Naturerlebnisse geht es heute in einen der schönsten botanischen Gärten weltweit. Danach nehmen wir das Hightech-Schleusenhaus in der Marina Bay genauer in Augenschein. Moderne Architektur bestaunen wir im futuristischen Marina Bay Sands, einem der herausragendsten Bauprojekte der Welt. Von seiner Dachterrasse schauen wir aus luftiger Höhe auf die Megastadt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gehen Sie am Nachmittag eigene Wege. Durch Chinatown, durchs arabische oder indische Viertel? Ganz wie Sie möchten! Am Abend fliegen wir nach Port Moresby (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.).
4. TagWillkommen in Papua-Neuguinea!
Wir landen am frühen Morgen in Papua-Neuguineas Hauptstadt Port Moresby. Im drittgrößten Inselstaat der Erde - Teile davon waren einmal deutsche Kolonie - gibt es weltweit die meisten Sprachdialekte: rund 800. Nach einem schnellen Frühstück fliegen wir gleich weiter nach Mount Hagen. Eine kurze Fahrt bringt uns in die Magic Mountain Lodge. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Zeit zum Akklimatisieren treffen wir uns am Nachmittag zu einem Spaziergang rund um unsere Lodge. Am Abend führen Einheimische eine Begrüßungszeremonie auf. Zwei Übernachtungen.
5. TagSing-Sing in Paiya
Auf dem Dorfplatz des nahe gelegenen Paiya erwartet uns ein kleines Volksfest - bestaunen Sie Kopfschmuck, Masken, Kostüme und grell bemalte Gesichter. Die Einheimischen nennen ihre Feste Sing-Sings und verstehen sie als ästhetische Wettkämpfe. Wir schauen zu, wie sich die Frauen und Männer schminken, den Federschmuck anlegen und sich auf die Zeremonie vorbereiten. Auch ein Erdofen wird gegraben, in dem unser Mittagessen gegart wird, bevor wir beim Sing-Sing zusehen. 20 km.
6. TagNach Goroka
Heute machen wir uns auf den Weg nach Goroka. Hier treffen sich alljährlich rund 150 Stämme zum großen Goroka-Festival. Unterwegs besuchen wir ein Dorf und bekommen Einblick in das kulturelle Leben der Bewohner. 170 km, Fahrzeit ca. 6 Stunden. Drei Übernachtungen in Goroka.
7. TagAuf dem Goroka-Festival
Kameras bereit? Was für eine grelle Farbexplosion - willkommen beim Goroka-Festival! Lange bereiten sich die rund 1000 Teilnehmer verschiedener Clans und Volksstämme aus allen Teilen des Landes auf dieses Spektakel vor. Die früher oft verfeindeten Stämme setzen sich mit traditionellen Kostümen, Masken aus Rattan und Rindenbast, geheimnisvollen Riten und von Trommeln begleiteten Tänzen in Szene. Wir sind den ganzen Tag dabei. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen die Geschichte der Schlammmänner aus dem Asarotal mit ihren Geistermasken, erklärt den Unterschied zwischen Hulis und Mendis und die Bedeutung der Tänze sowie des Festivals.
8. TagGoroka zum Zweiten
Der Show zweiter Teil! Wir gehen nach dem Frühstück zur Festwiese, beobachten die Gruppen beim Schmücken und Schminken. Am Nachmittag lernen wir ein Dorf der Asaro-Schlammmänner kennen. Lassen Sie die spektakulären Eindrücke auf sich wirken!
9. TagHochgebirge und Flussebenen
Papua-Neuguinea ist eine Insel, doch Gebirge prägen das Eiland. Es geht über den Kassam-Pass (1500 m) in die Ramu- und Markham-Ebene, die erst vor 80 Jahren von der "Zivilisation" entdeckt wurde. Unterwegs erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter Geschichten von deutschen Expeditionen und warum die gewaltigen Massive links und rechts der Straße Mt. Otto und Mt. Wilhelm heißen. Am Wegesrand: Zuckerrohr- und Palmenplantagen, fruchtbare Täler, kleine Urwalddörfer. 300 km, Fahrzeit ca. 8 Stunden. Zwei Übernachtungen in Madang.
10. TagMadang und Bismarck-Archipel
Madang war zu Kolonialzeiten der deutsche Verwaltungssitz Friedrich-Wilhelms-Hafen, heute ist es das pulsierende Herz der Provinz. Parks und ein Golfplatz zieren den lebendigen Ort, der sich auf einer Halbinsel ins türkisblaue Meer erstreckt. Hier sind nicht nur Flora und Fauna ursprünglich erhalten, sondern auch Handwerkstraditionen: In Bilbil töpfern Frauen wie eh und je. 25 km. Am Nachmittag dann Südseefeeling: Per Boot gleiten wir durchs türkisblaue Meer nach Siar und zu kleinen Inseln.
11. TagNach Wewak
Panoramarundfahrt durch Madang und nach dem Mittagessen Fahrt zum Flughafen. Nachmittags Flug direkt nach Wewak. Rundfahrt durch die charmante Hafenstadt, in der ab und zu auch Kreuzfahrtschiffe anlegen. Zwei Übernachtungen in Wewak.
12. TagVom Meer an den Sepikfluss
Heute brechen wir früh zu unserem Tagesausflug nach Kanduanam auf, wo der "Amazonas der Südsee", der Fluss Sepik, fließt. Vielleicht ist der Sepik der einzige große Fluss der Welt ohne Brücke, der sauberste des gesamten pazifisch-asiatischen Raumes ist er mit Sicherheit. Mit Booten gleiten wir an Dörfern und Dschungel vorbei. Wir fahren den Nebenfluss Yuat hinauf und machen in Dörfern einen Rundgang. Die Menschen leben hier noch immer in mächtigen Pfahlhäusern und gewinnen Sago aus den Stämmen einer Palme. Eine fremde Welt, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Am Nachmittag geht es zurück nach Wewak. 240 km, Fahrzeit ca. 6 Stunden.
13. TagPort Moresby
Flug zurück nach Port Moresby. Vom Flughafen geht es direkt zum Nationalmuseum. Auf der anschließenden Stadtrundfahrt lernen wir das quirlige Zentrum kennen und werfen einen Blick ins Parlament.
14. TagLukim you – goodbye!
Wir besuchen den botanischen Garten, in dem Sie die einmalige Flora und Fauna der Insel noch einmal kompakt aus nächster Nähe bestaunen können. Am frühen Nachmittag fliegen wir nonstop von Port Moresby nach Singapur. Nach ca. fünf Stunden Transferzeit geht es gegen Mitternacht weiter mit Singapore Airlines nach Frankfurt, München oder Düsseldorf (jeweils nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).
15. TagWieder zu Hause
Am Morgen Ankunft in Deutschland und Anschluss zu den anderen Städten.
Ein Land, zwei Musikfestivals und tausend Seen: Genießen Sie zwei Aufführungen beim Kammermusikfestival in Kuhmo und Mozarts Oper "Don Giovanni" beim Opernfestival in Savonlinna. Tauchen Sie ein in die finnische Seenlandschaft, unternehmen Sie eine Zeitreise im Freilichtmuseum Turkansaari und streifen Sie durch die Hauptstadt Helsinki mit ihrem strahlend weißen Dom.
Teilnehmer: 12 - 25
Reisecode: 17F1
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagHei, Finnland!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Flug nach Helsinki und weiter nach Oulu. Um 19.30 Uhr begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter im Hotel zum gemeinsamen Abendessen. Zwei Übernachtungen. (A)
2. TagOulu und Freilichtmuseum
Die nördlichste Großstadt der Europäischen Union wirkt im Zentrum eher wie eine Kleinstadt. Unsere Citytour führt vorbei an bunten Häusern und Boutiquen, vom Hafen zum Marktplatz. Auf einem Ausflug zum Freilichtmuseum Turkansaari tauchen wir in die Welt der Bauern, Holzfäller und Teerbrenner ein. (F)
3. TagHolzkirche, Epos und Musik
Wir folgen dem Oulujoki flussaufwärts. Am See Olujärvi werfen wir einen Blick in die Holzkirche von Paltaniemi. In Kajaani lebte im 19. Jahrhundert der Schriftsteller Elias Lönnrot, der sich bei seinen Streifzügen durch Nordkarelien zum Nationalepos "Kalevala" inspirieren ließ. Auch wir saugen die Eindrücke ein, die der Ort zu bieten hat. Abends genießen wir unser erstes Konzert beim Kammermusikfestival in Kuhmo. Zwei Übernachtungen. (F, A)
4. TagFestspielkonzert in Kuhmo
Hier, wo sich Wolf und Braunbär gute Nacht sagen, erhalten wir im Petola Visitor Centre audiovisuelle Einblicke in das Leben dieser Raubtiere. Kulturlastiger geht es im Juminkeko-Informationszentrum über das finnische Nationalepos "Kalevala" und die karelische Kultur zu. Dann bummeln wir durch Kuhmo und genießen den finnischen Sommer. Abends erwartet uns ein weiteres Konzert im Kuhmo Arts Centre. (F)
5. TagDer finnischen Seele auf der Spur
Nurmes ist bekannt für seine karelischen Holzbauten. Dann sehen wir Seen, so weit das Auge reicht: Mit der heimlichen Nationalhymne "Finlandia" im Ohr bewundern wir auf unserer Fahrt die Ausblicke. Im Koli-Nationalpark setzen wir noch eines drauf und genießen vom 347 m hohen Berg Ukko-Koli das Panorama. Die größte Holzkirche der Welt erwartet uns in Kerimäki. Zwei Übernachtungen in Savonlinna. (F, A)
6. TagOper in Savonlinna
Die mittelalterliche Burg Olavinlinna ist eindrucksvolle Kulisse für die Opernfestspiele. Wir schlendern über den kleinen Marktplatz von Savonlinna und finden heraus, was sich hinter "Lörtsy" oder "Möttönen" verbirgt - und wie das schmeckt. Am Nachmittag genießen Sie das sommerliche Festspielflair in der Stadt. Später heißt es "Bühne frei" für "Don Giovanni" im Burghof. (F)
7. TagÜber Porvoo nach Helsinki
Wir verlassen Savonlinna durch das Punkaharju-Naturschutzgebiet und über einen schmalen Damm über den Saimaa-See. Was für ein Ausblick! Ein letztes Stück altes Finnland erwartet uns in der Kleinstadt Porvoo mit ihren vielen bunten Holzhäuschen. Nach einem Besuch von Ainola, dem ehemaligen Wohnhaus des Komponisten Jean Sibelius, erreichen wir Helsinki. Zwei Übernachtungen. (F, A)
8. TagEine Runde durch die Hauptstadt
Auf dem Senatsplatz, dem Mittelpunkt Helsinkis, im Dom und der Uspenski-Kathedrale gönnen wir uns einen Augenschmaus, dann geht’s in die Markthalle zu Highlights für den Gaumen. Von der Straßenbahn lassen wir uns durchs Jugendstilviertel und vorbei an Klassikern der Moderne wie die Finlandia-Halle bis zur spektakulären Felsenkirche kutschieren. Abends nehmen wir in einem Restaurant kulinarisch Abschied. (F, A)
9. TagBis zum nächsten Mal!
Noch Zeit für eigene Unternehmungen? Im Laufe des Tages fahren Sie mit dem Zug zum Flughafen und fliegen nach Hause. (F)
Wild, karg – und reich an Kultur- und Naturschätzen: Kommen Sie mit in die Hochtäler Ladakhs, die zwischen Himalayagipfeln ruhen und wo die Menschen den tibetischen Buddhismus leben. Erleben Sie die Maskentänze beim Klosterfest in Phyang, lauschen Sie den Gebeten der Mönche bei einer Morgenandacht und halten Sie inne an spektakulär gelegenen Seen.
Teilnehmer: 12 - 22
Reisecode: 44L1
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagFlug nach Indien
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Delhi (Flugdauer ca. 7,5 Std.). Transfer durch einen Studiosus-Mitarbeiter zum Hotel. Zwei Übernachtungen in einem Hotel in Flughafennähe.
2. TagIn Delhi
Nach einem späten Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Stadt, wo der Lotus-Tempel und das Trendviertel Hauz Khas mit seinem alten Fort auf uns warten. Ihr Studiosus-Reiseleiter verrät Ihnen, warum die Nachbarschaft bei jungen Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel begrüßt Indien uns auch kulinarisch. (F, A)
3. TagAuf nach Ladakh!
Das Flugzeug bringt uns in rund einer Stunde nach Norden – von oben haben wir bei gutem Wetter eine großartige Aussicht auf die Bergwelt von Ladakh. Nach der Landung in der Hauptstadt Leh geht es mit dem Bus direkt weiter nach Uletokpo. In dem hübschen Ort am Indus haben wir Zeit zum Akklimatisieren. Denn: Wir befinden uns auf rund 3000 m Höhe! Drei Übernachtungen. (F, A)
4. TagTempelschätze
Wir blicken hinter die Klostermauern von Likir. In den Tempeln von Alchi öffnen sich für uns dann die Tore einer kunsthistorischen Schatzkammer: Der kleine Ort, in einem Knick des milchig-blauen Indus gelegen, ist tibetisches Pilgerziel - davon zeugen Mauern von Mani-Steinen, Votivgaben mit heiligen Silben. Im Inneren der Tempelanlage sorgen geschnitzte Türstöcke, farbenfrohe Rollbilder und 1000 Jahre alte Fresken, die uns in eine Welt der Mythen entführen, für Kunstgenuss. 75 km. (F, A)
5. TagKloster Lamayuru
In kargen Bergwelten flattern die Gebetsfahnen der Mönche im Wind, die ihre Gebete zu den Göttern tragen. Lamayuru, das wohl älteste Kloster Ladakhs, versteckt sich inmitten zerklüfteter Felsen. Dann geht es noch höher hinaus: Am Fotu-Pass sind wir auf über 4100 m Höhe. Der Ausblick: natürlich atemberaubend! Nach einem Abstecher ins Dorf Kanji machen wir uns auf die Rückfahrt nach Uletokpo. 150 km. (F, A, L)
6. TagKlosterfest in Phyang
Nach dem Frühstück fahren wir zum Kloster Phyang, in dem heute noch etwa 50 Mönche des Rotmützenordens leben. Ausgiebig bestaunen wir die Lage des Klosters vor den schneebedeckten Bergen der Zanskarkette. Hier erwartet uns der kulturelle Höhepunkt der Reise: das Klosterfest, dessen Hauptattraktion die rituellen Maskentänze der Mönche sind. Wir mischen uns unters Publikum und lassen uns von den jahrhundertealten Traditionen in ihren Bann ziehen. Übernachtung in Leh. 80 km. (F, A, L)
7. TagAuf und ab
Wir spazieren zum Kloster Sankar und statten dem Tisseru-Stupa, dem größten Stupa Ladakhs, einen Besuch ab. Später sind wir auf einer der höchstgelegenen Gebirgsstraßen der Welt unterwegs, dem Khardung-Pass (5359 m)! Wir blicken 2000 m tief hinab auf Leh, das vor der Kulisse der schneebedeckten Himalayariesen wie ein Spielzeugdorf wirkt. Dann fahren wir wieder hinab - ins bildschöne Nubratal. 120 km. Drei Übernachtungen in einer weitläufigen Hotelanlage auf ca. 3150 m Höhe. (F, A, L)
8. TagZu Fuß in die Natur
Wir sehen uns den Ort Samsthanling und sein noch junges Kloster an. Dann geht es weiter zu den heißen Quellen von Panamik. Vielleicht haben Sie Lust auf eine kleine Badepause? Noch mehr Wasser begeistert uns am Yarab Tso, dem verborgenen See. Woher der Name kommt, sehen wir gleich: Kleine Hügel umrunden den See, dahinter weitet sich die Ebene des Nubra-Flusses. Wir starten zu einer leichten Wanderung und stärken uns unterwegs mit einem kleinen Picknick in der unberührten Natur. 50 km. (F, A, I)
9. TagFarbspektakel
Das Dorf Turtuk liegt fotogen zwischen Hochterrassen und Tal – und nur 12 km von der pakistanischen Grenze entfernt. Hier lernen wir ein ganz anderes, muslimisch geprägtes Ladakh kennen. Ihr Reiseleiter kennt die wechselvolle Geschichte der Region. Wir schauen im kleinen Museum des Ortes vorbei und essen in einem Lokal zu Mittag. Szenenwechsel am Nachmittag: die weißen Sanddünen von Hunder, die mit dem satten Grün der Plantagen und dem (hoffentlich) stahlblauen Himmel ein perfektes Fotomotiv abgeben. 250 km. (F, M, A)
10. TagEin wahrer Schatz der Natur
Wir verlassen das Nubratal und steuern einen Ort von geradezu magischer Schönheit an: den 134 km langen Pangong-Salzsee, der bis nach Tibet reicht. Das Nordufer ist von sanften Bergen gesäumt, wo hingegen der Blick auf der Südseite hoch zu den schneebedeckten Sechstausendern fällt. Zum Glück bleiben wir hier länger, denn die Farbe des Sees wechselt im Lauf des Tages – und ist im Uferbereich meist von fantastischem Türkis. Zwei Übernachtungen am See. 170 km. (F, A)
11. TagEin Tag am See
Wir verbringen den Tag am See und halten dort, wo es uns am besten gefällt. Mit etwas Glück sehen wir am Nachmittag Schwarzhalskraniche. 180 km. (F, A, L)
12. TagKlosterwanderung
In einem der Seitentäler des Industals thront das Kloster Tak Thok dem Himmel nahe auf 4000 m Höhe. Wanderstiefel geschnürt? Picknick eingepackt? Ihr Reiseleiter kennt einen schönen Weg (ca. 1,5 Std., mittel, ↑100 m ↓100 m) am Fluss entlang zum Kloster Chemre. Am Nachmittag erreichen wir unser einfaches, aber schön gelegenes Hotel in Tikse (3327 m). 150 km. (F, A, L)
13. TagMorgenandacht in Tikse
Das Kloster Tikse befindet sich hoch über dem Industal – schon die Aussicht ist einen Besuch wert. Heute dürfen wir aber auch einen Blick ins Klosterleben werfen und sind live dabei, wenn die Mönche ihre Morgengebete sprechen. Auf dem Weg zurück nach Leh besuchen wir das Hemis-Kloster, größtes und reichstes Kloster in Ladakh, mit seinen Wandmalereien und Götterstatuen. Zwei Übernachtungen. (F, M, A)
14. TagDurch die Altstadt von Leh
Mr. Gyatso, ein Mitarbeiter der Organisation "Leh Old Town Initiative" zeigt uns auf einem Spaziergang die Altstadt von Leh und verrät uns mehr über das Leben dort. Auch die Türen zu einigen Gebäuden öffnet er uns. Nachmittags Freizeit: Wie wäre es mit einem Masala Chai in einem der vielen Dachterrassenlokale mit Blick auf die Festung? (F, A)
15. TagFlug nach Delhi
Mittags Rückflug nach Delhi. Ihr Reiseleiter nimmt Sie mit in die Stadt und zeigt Ihnen seinen liebsten Geheimtipp. Bis zur Abreise haben wir für Sie Zimmer in einem Hotel in Flughafennähe gebucht. Beim Abschiedsabendessen lassen wir die Eindrücke unserer Reise Revue passieren. Kurz vor Mitternacht Transfer zum Flughafen. (F, A)
16. TagRückflug
Nachts Rückflug (Flugdauer ca. 8,5 Std.), Ankunft am Morgen.
Eisenbahnnostalgie pur: Genießen Sie die Fahrt mit dem Alpine Classic Pullman Express von 1931 auf einer Strecke der Rhätischen Bahn, und kurven Sie in einem Zug mit Waggons aus den 1920er-Jahren von Davos nach Filisur. Basel entdecken Sie in einer historischen Tram, und auf den Pilatus geht es mit der steilsten Zahnradbahn der Welt!
Teilnehmer: 12 - 29
Reisecode: 20S3
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagWillkommen in der Schweiz
Individuelle Anreise nach Basel. Um 16 Uhr treffen Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin im Hotel. Los geht's in die Altstadt. Das Münster und prächtige Zunft- und Herrenhäuser erzählen vom Reichtum Basels. Richard Serras Skulptur und der Tinguely-Brunnen setzen moderne künstlerische Akzente im Stadtbild. Kulinarische Akzente setzen wir in einem Restaurant am Abend. Zwei Übernachtungen. (A)
2. TagMit der Tram durch Basel
Exklusiv für uns: Mit einer historischen Tram kreuzen wir durch Basel und erfahren Spannendes über mehr als 125 Jahre Basler Tram-Geschichte. Danach? Vielleicht möchten Sie ins Tinguely-Museum? Der Architekt Mario Botta hat mit seinem am Rhein gelegenen Museum einen ungewöhnlichen Bau für Tinguelys Maschinenskulpturen geschaffen. (F)
3. TagDavos und der "Zauberberg"
Unsere Schienenkreuzfahrt beginnt: Die erste kurze Etappe bringt uns nach Davos, jährlich Schauplatz des Weltwirtschaftsforums. Der Ferienort ist mit 1560 m die höchste Stadt der Alpen und ein Höhenkurort mit langer Tradition. Der Weg führt uns auf die beschauliche Sonnenterrasse der Schatzalp. Dieses Jugendstilhotel steht heute noch für die fortschrittlichen Heilstätten der damaligen Zeit, und Thomas Mann sammelte hier oben Inspiration für seinen Roman "Der Zauberberg". Zwei Übernachtungen. (F, A)
4. TagLandwasserviadukt und Bergün
Die Reise mit einem historischen Zug aus den 1920er-Jahren führt von Davos durch die wildromantische Zügenschlucht, über den berühmten Wiesnerviadukt bis nach Filisur. Von dort gelangen wir mit der Tschutschubahn direkt zum Landwasserviadukt und können dieses Meisterwerk der Baukunst, das zu den beliebtesten Fotomotiven in der Welt der Eisenbahn gehört, in seiner vollen Größe bestaunen. An der spektakulären Albulabahn, dem Herzstück der UNESCO-Welterbestrecke der Rhätischen Bahn, liegt das hübsche Bergdorf Bergün. Nach dem Mittagessen stellt Ihre Reiseleiterin die Weichen in Richtung Bahnmuseum, und Sie erhalten Einblick in über 100 Jahre Bahngeschichte und Pioniertaten in Graubünden. (F, M, A)
5. TagPullmann Express und Dampfschiff
Der elegante Alpine Classic Pullman Express erwartet uns! Die nostalgischen Salonwagen von 1931 sorgen für ein unvergessliches Reiseerlebnis. Auf der UNESCO-Welterbestrecke der Rhätischen Bahn geht die Fahrt zunächst über die Albula-Bahnstrecke, führt durch die berühmte Rheinschlucht, den Grand Canyon der Schweiz, und über den 2044 m hohen Oberalppass bis nach Andermatt. Am Vierwaldstättersee steigen wir um – in ein Dampfschiff, das uns nach Luzern bringt. Zwei Übernachtungen. (F, A)
6. TagPer Zahnradbahn auf den Pilatus
Luzern: Die Marktplätze, die bunt bemalten Häuser und die Kapellbrücke begeistern uns. Die Fahrt auf den Luzerner Hausberg, den Pilatus, dürfen wir auch nicht versäumen: Mit dem Zug geht es nach Alpnachstad, dann von der Talstation der Pilatus-Bahnen mit der steilsten Zahnradbahn der Welt hinauf auf 2131 m. Von hier schweift der Blick über tiefblaue Seen und ein überwältigendes Bergpanorama. Zum Schluss schweben wir mit der Seilbahn und der Panorama-Gondelbahn hinunter nach Kriens. (F, A)
7. TagAdieu, ihr Berge!
Im Laufe des Tages individuelle Rückfahrt per Zug von Luzern Richtung Heimat. (F)
Anreise: Eigenanreise
Im Reisepreis enthalten
Bahnreise ab Basel und zurück von Luzern bis Basel, Schaffhausen oder St. Margrethen in der 1. Klasse
Bahnfahrten lt. Programm
Fahrt im Nostalgiezug von Davos nach Filisur
Fahrt im Classic Pullman Express von Davos nach Andermatt
Bergbahnfahrten auf die Schatzalp und den Pilatus
Schiffsfahrt von Flüelen nach Luzern
Tram-Sonderfahrt in Basel
Gepäcktransfer von Basel nach Davos und Davos nach Luzern
6 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
Frühstück, ein Mittagessen und ein Abendessen in einem Restaurant, ein Mittagsimbiss im Pullman Express, 4 Abendessen im Hotel
Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
Termine und Preise
Schweiz – Schienenkreuzfahrt von Davos nach Luzern
Entdecken Sie den nördlichen Teil von Schleswig-Holstein und das dänische Südjütland: Tauchen Sie ein in die Geschichte der Adelsgeschlechter, die einst in den Schlössern von Glücksburg, Sonderborg, Augustenborg und Gottorf gelebt haben. Lernen Sie außerdem die historischen Städte Flensburg und Schleswig sowie die Wikingersiedlung Haithabu (UNESCO-Welterbe) genauer kennen.
Teilnehmer: 12 - 25
Reisecode: 18S9
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagWillkommen im Norden!
Individuelle Anreise nach Flensburg. Um 17 Uhr treffen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter im Hotel. Bei einem ersten Spaziergang über den Holm, Hauptgeschäftsstraße Flensburgs, mit seinen Giebelhäusern lernen wir die Vergangenheit der nördlichsten Stadt Deutschlands kennen. Der Tag klingt mit einem gemeinsamen Fischessen aus. (A)
2. TagWasserschloss Glücksburg
Am Vormittag setzen wir unseren Stadtrundgang durch Flensburg fort - ganz ohne an die dortige Verkehrssünderdatei zu denken: Historischer Hafen, Marienkirche und Nordermarkt sind einige unserer Stationen. Nachmittags brechen wir mit unserem Bus zum Wasserschloss Glücksburg auf, dem Stammsitz der Königshäuser von Norwegen und Griechenland. Die Innenräume sind mit Tapisserien, Fresken und Stuck geschmückt. Auch den Schlosspark mit Orangerie und Rosarium schauen wir uns an. (F)
3. TagAusflug nach Dänemark
Im dänischen Sonderborg steht das Schloss, in dem einst die Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg residierten. Wir interessieren uns für die Gemächer aus dem 16. Jahrhundert - wie den großen Rittersaal oder Königin Dorotheas Kapelle, Skandinaviens ältesten erhaltenen Renaissance-Raum. Nach einem Stadtrundgang informieren wir uns im frisch renovierten Deutschen Museum Nordschleswig über die deutschsprachige Bevölkerung der Gegend. Dann fahren wir zum Barockschloss Augustenborg. Dort bewundern wir die Schlosskirche, erkunden den Schlosspark und schauen beim Glockenturm des Torhauses vorbei. (F)
4. TagHaithabu und Stadt Schleswig
In Haitabu (UNESCO-Welterbe) lernen wir durch Fundstücke, Rekonstruktionen von Wikingerschiffen und den Nachbau der Wikingersiedlung an dieser Stelle den Alltag der Nordmänner kennen. Denn die waren nicht nur räuberische Krieger, sondern auch erfolgreiche Händler und Handwerker. Am Nachmittag fahren wir zur Stadt Schleswig weiter, die vom Dom St. Petri überragt wird. Dessen Glanzstück müssen wir uns ansehen: den Bordesholmer Altar von 1521 mit seinen fast 400 geschnitzten Eichenholzfiguren. Und keinesfalls verpassen dürfen wir die Fischersiedlung Holm: Um einen kreisrunden alten Friedhof gruppieren sich hier historische Häuschen aus dem 18. Jahrhundert. (F)
5. TagSchloss Gottorf und Kappeln
In Schloss Gottorf, dem bedeutendsten Museumskomplex der Region Schleswig, sehen wir Wikingergewänder, Moorleichen, Rüstungen, Schnitzaltäre und Gemälde des norddeutschen Jugendstils. Die Schätze reichen von Kirchenkunst aus dem Mittelalter bis zu zeitgenössischer Malerei, von Möbeln bis zum Kunsthandwerk. Besonders interessiert uns der rekonstruierte Gottorfer Globus im barocken Schlossgarten, der als das erste Planetarium der Geschichte gilt. Anschließend machen wir einen entspannten Nachmittagsbummel in Kappeln an der Schlei - Ostsee-Feeling inklusive! Über die Dörfer von Ostschleswig kehren wir nach Flensburg zurück. (F)
6. TagAbschied von Schleswig
Wer hat Lust, den Flensburger Museumsberg zu besteigen? Nicht nur wegen des tollen Abschiedsblicks, sondern weil wir dort eines der wichtigsten Museen von Schleswig-Holstein besichtigen können. Einzigartig sind die originalen Bauernstuben sowie die historische Möbelsammlung, die mit über 900 Stücken eine der umfangreichsten ihrer Art in ganz Deutschland ist. Ab ca. 13 Uhr individuelle Heimreise. (F)
Anreise: Eigenanreise
Im Reisepreis enthalten
Ausflüge in bequemem Reisebus
5 Übernachtungen im Doppelzimmer im Design Hotel Alte Post Flensburg
Diese Reise verbindet die kulturellen und Natur-Highlights Südafrikas aufs Schönste. Freuen Sie sich auf viele (Foto-)Safaris im offenen Geländewagen im Krügerpark. Treffen Sie in Johannesburg eine junge Rechtsanwältin, die Sie über den Constitutional Hill auf den Spuren der südafrikanischen Demokratie führt. In Mossel Bay stehen Sie vor der Nachbildung der Karavelle, mit der Bartolomeo Diaz das Kap der Guten Hoffnung umschiffte. Und in Kapstadt besuchen Sie das spektakuläre Museum Zeitz MOCAA für zeitgenössische afrikanische Kunst.
Teilnehmer: 12 - 20
Reisecode: 74S5
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagAbflug nach Afrika
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Johannesburg (Flugdauer ab Istanbul ca. 10 Std.). Alternativ mit Lufthansa abends nonstop nach Südafrika oder mit Swiss über Zürich (Flugdauer ab Frankfurt oder ab Zürich ca. 11 Std.). Mit Qatar Airways fliegen Sie nachmittags nach Doha und steigen dort nach Johannesburg um (Flugdauer nach Doha ca. 6 Std., von Doha bis Johannesburg ca. 8,5 Std.).
2. TagWillkommen in Südafrika!
Nach der Landung in Johannesburg begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter gegen 10 Uhr am Flughafen und nimmt Sie gleich mit auf Entdeckungsreise. Wir begeben uns auf Rundfahrt durch Soweto – Südafrikas bekannteste Township und Synonym für Jahrzehnte schwarzen Widerstands. In einem Selbsthilfeprojekt stellen sich Projektmitarbeiter unseren Fragen zur aktuellen Lebenswelt Südafrikas, zu den Fortschritten nach Ende der Apartheid, aber auch zu Demonstrationen wegen der wirtschaftlichen Lage, zunehmenden Stromausfälle und der weit verbreiteten Korruption. Nachmittags treffen wir die junge Rechtsanwältin Lwando, sie führt uns über den Constitutional Hill und erläutert uns, wie die neue Verfassung Südafrikas, die 1996 verabschiedet wurde, entstand und architektonisch eindrucksvoll umgesetzt wurde. 90 km. (A)
3. TagDurch das Herz Südafrikas
Maisfelder und Rinderfarmen, so weit das Auge reicht, immer wieder ein Kohlebergwerk – auf der Fahrt Richtung Osten sehen wir Südafrikas Herz schlagen. In Pilgrim's Rest kommt Goldgräberstimmung auf. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg – unsere Lodge für die nächsten Tage liegt eingebettet in Bananen-, Mango- und Macadamiapflanzungen. 440 km. Drei Übernachtungen in Hazyview. (F, A)
4. TagPanoramatour
Heute erwartet uns der afrikanische "Grand Canyon". Grandios sind die Aussichten, die sich immer wieder bieten. Wir folgen den "Glücksspuren" des Goldgräbers Tom Bourke bis zum Blyde River Canyon. Spektakulärer Höhepunkt: die Felsformation der "Drei Schwestern". Bei gutem Wetter bietet sich ein Fernblick bis nach Mosambik. Wasserfälle, bizarre Felsen, Trauer- und Freudenfluss, unser Weg führt auch zum "Gottesfenster". Ein Tipp fürs Mittagessen? In Graskop sind es die gefüllten Pfannkuchen – ob deftig oder süß, in jedem Fall lecker! Oder nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang auf dem Grund der Graskopschlucht, die Sie mit einem neuen Panoramalift erreichen. 200 km. (F, A)
5. TagEin tierisch wilder Tag
Dafür steht jeder gern im Morgengrauen auf: Es geht auf Safari im offenen Geländefahrzeug durch den Süden des Krüger-Nationalparks. Schon am Eingang: Impalas, Antilopen, die hier in großen Mengen leben. Wo sind die "Big Five" – Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel? Wir sammeln aber auch Kudus, Giraffen und Paviane – mit der Kamera. Tagelang könnte man im größten Nationalpark Südafrikas die Vielfalt der Arten studieren. Im Laufe des Nachmittags kehren wir in unsere Lodge zurück, und Sie haben vor dem Abendessen noch einige Stunden für sich. Ca. 250 km. (F, A)
6. TagDurchs Lowveld
Wir fahren nordwärts durch das tropische Lowveld zu unserer Lodge am Rand des Krüger-Nationalparks. 200 km. Nach der Ankunft begeben wir uns im Nachmittagslicht auf eine erste Erkundungstour. Ferngläser bereit? Auch Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Zwei Übernachtungen am Rande des Krügerparks. (F, A)
7. TagIm Norden des Krüger-Nationalparks
Im Morgengrauen starten wir von unserer Lodge und erkunden gemeinsam den Nordteil des Parks. Der Besucherandrang ist im Süden des Parks größer und deshalb seien hier, so heißt es, die Tierherden viel größer. Bei der Frühstückspause unterwegs wissen wir sicher schon, ob das stimmt. Am frühen Nachmittag kehren wir in unsere Lodge zurück. Beim Abendessen überprüfen wir dann unsere persönliche Checkliste aus "Krügerparks Tierleben". (F, A)
8. TagNach Pretoria
Heute geht die Fahrt nach Pretoria. Unser Hotel in einem Vorort der Hauptstadt Südafrikas ist ein modernes Haus mit angeschlossenem Bauernhof, Hofladen und Scheune. Auch das gehört zur Nation am Kap! 470 km. Zwei Übernachtungen bei Pretoria. (F, A)
9. TagEntdeckungen in Südafrikas Hauptstadt
Diamanten sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Süden Afrikas: In der Cullinan-Diamantenmine erfahren wir mehr. Weiter geht’s in die Hauptstadt. Das Voortrekker-Monument ist ein steinernes Epos über die Anfänge des Burenstaats, eine Beschwörung des Geistes der weißen Pioniere. Heute hält Nelson Mandela, in Bronze gegossen, vor den Union Buildings seine segnenden Hände über die Menschen aller Hautfarben. 100 km. (F, A)
10. TagAn den Indischen Ozean
Fahrt nach Johannesburg, von dort im Luftsprung an die Küste nach Georges und weiter mit dem Bus auf der Gartenroute nach Mossel Bay. Genießen Sie Ihre Freizeit am Strand. Fahrtstrecke 90 km. (F)
11. TagSeefahrtsgeschichte(n)
Im Hafenstädtchen Mossel Bay beschäftigen wir uns mit Meeresbiologie im Museum. Dann lässt Ihr Reiseleiter vor der Nachbildung der berühmten Karavelle, mit der Bartolomeo Diaz das Kap der Guten Hoffnung umschiffte, ein Stück Entdeckergeschichte aufleben. In Swellendam erwartet uns eine fotogene Kulisse kapholländischer Häuser. Schließlich erreichen wir Arniston. 270 km. (F, A)
12. TagWale in Hermanus
Felsig, windumtost und weltentrückt – Kap Agulhas, Afrikas Südspitze, wo Indischer Ozean und Atlantik aufeinanderprallen. Auf dem Leuchtturm schauen wir, wohin die Kompassnadel zeigt. Wenn wir nachmittags in Hermanus beim Spaziergang entlang der Klippen Hornsignale hören, hat der Walschreier Glattwale vor der Küste erspäht, die hier (von Juni bis Anfang November) gern vorbeischwimmen. Kamera bereit? 260 km. Dann heißt es: Willkommen in einer der schönsten Städte der Welt! Vier Übernachtungen in Kapstadt. (F, A)
13. TagKapstadt – unterm Tafelberg
Der berühmte Tafelberg: Wir schweben bequem mit der Seilbahn auf 1067 m hinauf in den Tafelberg-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) und genießen den Fernblick auf Stadt und Küste. Wieder zurück auf Meereshöhe lassen wir uns nach einer kurzen Citytour an der Victoria and Alfred Waterfront absetzen, Kapstadts Ausgehviertel schlechthin. Wir besuchen das spektakuläre Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst MOCAA. Der Abend gehört Ihnen. Ihr Reiseleiter gibt Tipps, welche Restaurants gerade sehr gefragt sind. (F)
14. TagHeimat der guten Tropfen
Die Capetonians sind Genießer – wie gut, dass feine Weine direkt vor ihrer Haustür wachsen! Ein Stück Alt-Holland in Afrika begegnet uns zwischen kapholländischen Häusern in Stellenbosch. Was für ein Kontrast zum quirligen Studentenleben! Très francais dagegen Franschhoek, wo französische Migranten den ersten Weinstock pflanzten. Was Südafrikas feine Tropfen so besonders macht, erfahren wir – mit dem Weinglas in der Hand natürlich – auf einem Weingut. Praktisch, dass wir mit Chauffeur unterwegs sind! 180 km. Mehr als Wein interessiert Sie Botanisches? Dann ist der botanische Garten von Kirstenbosch (ca. 5 €) mit einzigartiger Kapflora Ihre Adresse! Eine besondere Attraktion: der Baumwipfelpfad, der sich in 12 m Höhe durch die Kronen der Baumriesen windet. Wie Sie hinkommen, weiß Ihr Reiseleiter. Statt Ausflug ins Weinland lieber ein Kochkurs (ca. 45 €)? Im kunterbunten Stadtviertel Bo Kaap können Sie in einem Privathaushalt kapmalaiisch kochen lernen und bekommen jede Menge würzige Tipps und tolle Rezepte zum Nachkochen zu Hause. Ihr Reiseleiter organisiert das kulinarische Event gern für Sie. Golfspieler in aller Welt träumen von einer Runde auf einem der hoch gerühmten Golfplätze im Umkreis von Kapstadt. Sie auch? Dann müssen Sie allerdings auf den Ausflug in die Winelands verzichten! Ihr Reiseleiter hilft Ihnen beim Buchen der Abschlagszeit (ab ca. 75 € inkl. Leihausrüstung und Caddy, ohne Transfer). Geschichte ist Ihr Steckenpferd? Dann ist ein Besuch im Dorp Museum in Stellenbosch, wo Sie in die Pionierzeit eintauchen können, sicher eine interessante Alternative zum Stadtrundgang für Sie. Den Treffpunkt mit der Gruppe zur Weiterfahrt nach Franschhoek erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter. (F)
15. TagAm Kap der Guten Hoffnung
Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Woher die steile, oft sturmumtoste Landzunge ihren Namen hat? Bartolomeo Díaz segelte hier im Jahr 1488 um die Ecke, in der Hoffnung, auf Indien zu treffen. Während wir im botanischen Garten von Kirstenbosch durch die Kapflora spazieren, verabschieden wir uns langsam von der Südspitze Afrikas. Abends heißt es dann Abschied nehmen von Gruppe und Reiseleiter - in einer ganz besonderen Location, im Gold Restaurant. Freuen Sie sich auf eine kulinarische Reise quer durch den Schwarzen Kontinent. 100 km. (F, A)
16. TagEin letztes Mal Kapstadt
Ihr Reiseleiter hat sicher noch einen persönlichen Tipp für Ihren freien Vormittag! Spätnachmittags fliegen Sie mit Turkish Airlines nach Istanbul und von dort weiter, oder gegen Abend mit Qatar Airways über Doha zurück nach Europa oder alternativ mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt (Flugdauer ca. 12 Std.). (F)
Willkommen im Paradies. Auf dieser Reise erleben Sie in einer Kleingruppe das karibische Land pur. Sonne, Strand, türkis blaues Meer - genau das erwartet uns in der Dominikanischen Republik. Zusammen reisen wir durch das Land, spazieren durch die Altstadt Santa Domingos, lauschen den karibischen Rhythmen auf einem Konzert und schnuppern frisch gerollte Zigarren. Und am Ende Entspannung beim Sonnenbaden am weißen Sandstrand. Nicht ohne Grund war es für Christoph Kolumbus "das schönste Land, was ein menschliches Auge je erblickte."
Reisecode: 3610000
Reisedauer: 9 Tage
Foto-Galerie
Tag für Tag
1. Tag
Ankunft am Flughafen von Punta Cana und Transfer (spanischsprachig) in Ihr Hotel in der Altstadt von Santo Domingo. In der Hauptstadt angekommen, haben Sie den Rest des Tages die Möglichkeit, die älteste Stadt der Neuen Welt zu entdecken. 190 km -Flughafen Punta Cana, Dominikanische Republik -Santo Domingo
2. Tag
Nach dem Frühstück holt Sie Ihre Reiseleitung ab und nimmt Sie mit auf Entdeckungstour durch Santo Domingo. Das Stadtbild der Millionenstadt wird durch die kulturell, architektonischen Sehenswürdigkeiten geprägt. Den Vormittag verbringen wir zusammen in der Zona Colonial, der historischen und von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Altstadt. Auf unserem Rundgang werden wir Paläste, Forts, Museen, Kirchen und Plätze sehen und spazieren wie die Damen des spanischen Adels über die Calle de las Damas. Natürlich darf die Fußgängerzone El Conde mit ihren vielen Geschäften, Bars und Restaurants nicht fehlen. Zum Mittagessen haben wir die Möglichkeit den landestypischen Eintopf Sancocho zu probieren. Nutzen Sie den freien Nachmittag zur Erholung oder zu weiteren Entdeckungstouren in Santo Domingo. Am Abend machen wir uns gemeinsam auf den Weg zu den Ruinen von San Francisco um einem Konzert unter freiem Himmel zu lauschen. (F, M) -Santo Domingo
3. Tag
Abseits aller Touristenpfade besuchen wir das Viertel Gualey. Hier entdecken wir die gemeinnützige Stiftung Rincón de Luz, diese unterstützt sozial benachteiligte Kinder und Senioren mit Lebensmitteln und Bildung. Wir lernen die Arbeit der Stiftung mit der Gründerin Leyda Alvarez gemeinsam bei einer Führung über die Anlage kennen und erfahren viel über den schwierigen Alltag. Mit der Seilbahn schweben wir über das Häusermeer von Gualey bis in den Norden Santa Domingos und erleben eine Stadtbesichtigung aus der Vogelperspektive. Unser nächstes Ziel ist der Luftkurort Jarabacoa. 150 km (F) -Santo Domingo -Jarabacoa
4. Tag
Wir unternehmen eine Besichtigung der Kaffeefabrik Monte Alto, bei der wir alles über den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee erfahren. Natürlich darf eine Kaffeeverkostung nicht fehlen. Anschließend machen wir einen Spaziergang durch die Bergwelt zu einem der berühmten Wasserfälle der Region. Wir genießen den atemberaubenden Ausblick über die Landschaften. Lust auf ein anderes Genussmittel? In Santiago de los Caballeros besichtigen wir La Aurora, eine der bekanntesten Zigarrenfabriken des Landes. Unser Reiseleiter wird uns alles über die Tabakverarbeitung erklären. Dabei haben wir die Gelegenheit, den Arbeitern bei der Produktion der beliebten Ware in geübter Handarbeit über die Schulter zu schnuppern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit für etwas Entspannung oder für einen Erkundungsspaziergang durch die Stadt. 55 km (F) -Jarabacoa -Santiago de los Caballeros
5. Tag
Zum Ursprung der Schokolade. Im Schatten der riesigen Dschungelbäume besuchen wir die Kakaoplantage Hacienda la Esmeralda, die weltweit bekannte Schokoladenfabriken beliefert. Wir haben heute die Möglichkeit, vom Anbau bis zur Verarbeitung alles über die begehrte Frucht des Kakaobaumes zu erfahren. Ganz auf den Geschmack gekommen, probieren wir Kakao und Schokolade bei einer Verkostung. Am Nachmittag erreichen wir die Halbinsel Samaná. Im tropischen Paradies mit seinen weißen Sandstränden angekommen, spüren wir den karibisches Flair mit seinen Rhythmen. 165 km (F, M) -Santiago de los Caballeros -Las Terrenas
6. Tag
Wir genießen das karibische Leben in vollen Zügen, das Meer glitzert im Sonnenschein und die Palmen verbreiten karibischen Flair. Suchen Sie sich einen Platz in dieser traumhaften Kulisse, genießen den Tag am Strand oder Sie baden heute in einer ganz besonderen Kulisse: Unternehmen Sie optional einen Ausflug zur Cayo Levantado, berühmt geworden als Bacardi-Insel. Genießen Sie feinweißen Sand und kristallklares Wasser. Zu Mittag erwartet Sie ein dominikanisches Buffet direkt am Strand. (F) -Las Terrenas
7. Tag
Lassen Sie die Seele baumeln. Den heutigen Tag können Sie ganz nach persönlichem Gusto gestalten. Genießen Sie den Tag mit einem Buch in der Hand im Schatten, erfrischen Sie sich im klaren, türkisfarbenen Meer oder nutzen Sie das Ausflugsangebot vor Ort. Optional können Sie heute einen Bootsausflug in den Nationalpark Los Haitises unternehmen. Besonders sehenswert sind die weitläufigen Mangrovenwälder entlang der von Koralleninseln und zahlreichen Höhlen gesäumten Bucht. Eine wahrhaftig schöne Kulisse inmitten eindrucksvoller Fauna und Flora. Sie bahnen sich einen Weg durch das Labyrinth aus Wasserwegen durch diesen feuchttropischen Urwald und zwischendurch können Sie sich bei einem typischen Mittagessen stärken. (F) -Las Terrenas
8. Tag
Transfer von Las Terrenas zum Flughafen Punta Cana oder Santo Domingo. (F) -Las Terrenas -Flughafen Punta Cana
9. Tag
Willkommen zurück in der Heimat!
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A= Abendessen)
Inklusivleistungen
Zug zum Flug ab deutscher Grenze*
Transfers am An- und Abreisetag (spanisch sprechende Begleitung)
7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
7x Frühstück, 2x Mittagessen
Bei Gebeco selbstverständlich
Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung an Tag 2 bis 5
UNESCO Weltkulturerbe Altstadt von Santo Domingo
Stadtviertel Gualey
Kaffeefabrik
Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
Reiseliteratur zur Auswahl
Termine und Preise
Dominikanische Republik – Kolonialbauten und Traumstrände
Die Stadt und Region Valencia vereint auf enge Weise Moderne und Tradition, futuristische Architektur mit der gestalterischen Kraft der Natur. Handwerk und natürliche Ressourcen sind ebenso eng miteinander verflochten wie Kulinarik und klimatische Bedingungen. Auf dieser Reise entdecken wir gemeinsam die facettenreiche Stadt Valencia und widmen uns der traditionellen Produktion in der Region.
Reisecode: 2740065
Reisedauer: 8 Tage
Foto-Galerie
Tag für Tag
1. Tag
Ein Flug über die Pyrenäen und schon sind wir in der spanischen Metropole Valencia. Wer früh genug ankommt, hat Zeit für eine erste Begegnung mit der lebendigen Stadt. Wir beginnen unsere Reise mit einem gemeinsamen Abendessen und lernen uns kennen. (A) -Valencia, Provinz Valencia, Spanien
2. Tag
Von den Römern gegründet, unter den Mauren eine wichtige Stadt im Kalifat von Córdoba, vom Ritter El Cid erobert, später ein eigenes kleines Königreich, heute die drittgrößte Stadt Spaniens: All dies sind Annäherungen an Valencia. Beginnen wir mit der Altstadt: Die Kathedrale, in der angeblich der Heilige Gral aufbewahrt wird, die lebendigen Markthallen und die Lonja, eines der schönsten gotischen Bauwerke Spaniens, die alte Handelsbörse der Hafenstadt des 15. Jahrhunderts, all das fügt sich zu einem harmonischen Ganzen. Fragen wir uns, wie die Valencianer in der Vergangenheit mit einem der wichtigsten Bausteine des Lebens umgingen, dem Wasser. Eine Antwort finden wir bei einem Besuch des Wassergerichts. Sie ist eine der ältesten europäischen Rechtsinstitutionen, geht auf das 10. Jahrhundert zurück und ist als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt. Unser Highlight: Jeden Donnerstag Mittag regelt das Gericht vor dem Portal der Kathedrale die Angelegenheiten der Valencianer Landwirte in Bewässerungsfragen. Hören wir zu und lernen wir. (F) -Valencia, Provinz Valencia, Spanien
3. Tag
Heute wenden wir unser Interesse der modernen Stadtentwicklung zu. Das verheerende Hochwasser des Flusses Turia im Jahr 1957 hat zu der radikalen Maßnahme geführt, dem Fluss ein neues Bett zu schaffen und das alte in einen Parkgürtel zu verwandeln. Hier befindet sich auch die futuristisch anmutende Stadt der Künste und der Wissenschaften, ein atemberaubender Bautenkomplex des Valencianer Stararchitekten Santiago Calatrava. Im Oceanogràfic tauchen wir mit allen Sinnen ein in die Unterwasserwelt: Im riesigen Glastunnel fühlen wir uns, als wären wir mitten im Meer, umgeben von Fischen und Haien. Den Rest des Tages können Sie nach eigenen Wünschen gestalten. Einen Tipp haben wir natürlich für Sie: Sie haben bestimmt schon einmal von den Fallas de Valencia gehört - bei dem Frühjahrsfest werden große Pappmaché-Figuren feierlich verbrannt. Im Museo Fallero können Sie eine Vielzahl der beeindruckenden Figuren sehen, die seit 1934 als Ausstellungsstücke vor den Flammen gerettet wurden. (F) -Valencia
4. Tag
Begleiten Sie Ihre Reiseleitung heute auf einen optionalen Ausflug nach Sagunt. Auf dem Weg dorthin machen wir zunächst Halt in Vall d'Uixó an einem architektonischen Wunderwerk der besonderen Art: in den Höhlen Coves de Sant Josep bestaunen wir die gestalterische Kraft der Natur und fragen uns, wer wohl der bessere Architekt ist: Die Natur oder der Mensch. Ganz in der Nähe befindet sich die Stadt Sagunt. Bereits den Römern war sie als "Saguntum" bekannt - ein erster Hinweis auf die archäologischen Spuren, die die Stadt birgt. Über den ganzen Bergrücken hinweg erstreckt sich die mächtige Festungsanlage der Burg von Sagunt. Nach dem Aufstieg werden wir mit einer herrlichen Sicht auf das Meer und die Küste bis nach Valencia belohnt. Nach einem gemütlichen Bummel durch die Stadt an der Costa de Valencia geht es am Nachmittag zurück in unser Hotel in Valencia. 100 km (F) -Valencia -La Vall d'Uixó -Sagunt -Valencia
5. Tag
Wir verlassen Valencia fürs Erste und machen uns auf in Richtung Norden. In Benicassim erwartet uns das erste Highlight: Carmelitano, Bodega und Destillerie. Die Karmelitermönche begründeten in den Anfängen des 18. Jahrhunderts die Produktion der edlen Tropfen aus verschiedenen Kräutern nach streng geheimen Wunderrezept. Bei einer Führung durch Gemäuer und die Destillerie lernen und genießen wir mit allen Sinnen, insbesondere bei der Verkostung der verschiedenen Produkte. Dann geht es von der Kultur zurück zur Natur, in dem Wissen, wie eng beides verflochten ist. Das Ebrodelta ist ein einzigartiger Naturraum, der zu den bedeutendsten Feucht- und Vogelschutzgebieten Europas zählt. Vor allem Reisfelder prägen das Landschaftsbild und zeigen, warum in dieser Region fast jedes Lokal eine exzellente Paella serviert. Die Paella Valenciana hat sich auch überregional einen Namen gemacht. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie der Reis von den Feldern in den Kochtopf kommt? Bei unserem Besuch in einer Reismühle tauchen wir ein in den Prozess der Verarbeitung der Reispflanze bis hin zum aromatischen Endprodukt. Am Ende des lehrreichen Tages erreichen wir unsere ganz besondere Unterkunft: Der Parador de Tortosa ist ein zum Hotel umgebautes altes Schloss aus dem 10. Jahrhundert, das eine grandiose Aussicht auf das Ebrodelta und das Städtchen Tortosa bietet. Die Stadt ein Bischofssitz mit einer eindrucksvollen Kathedrale und war einer der wenigen Orte, an denen Mauren, Juden und Christen über einen langen Zeitraum friedlich zusammenlebten. 220 km (F, A) -Valencia -Benicàssim -Deltebre -Tortosa
6. Tag
Nach dem Frühstück entfernen uns von der Küste und machen einen Ausflug in das von Kalksteinformationen geprägte gebirgige Hinterland des Maestrazgo. Morella beeindruckt uns mit seiner gut erhaltenen Stadtmauer und imposanten Burganlage. Auch die prächtige Kirche Santa María schauen wir uns genauer an. Am Nachmittag machen wir eine Erfahrung der besonderen Art: Die Bergregion ist bekannt für ihren hochwertigen Käse. Wir besuchen die Käserei Formatge de la Planeta. Nach einer Führung über den Hof, der traditionell und ökologisch betrieben wird, probieren wir die schmackhaften Leckereien, die hier hergestellt werden. 185 km (F, A) -Tortosa -Morella -Castellón -Tortosa
7. Tag
Wir verlassen Tortosa und fahren zurück Richtung Valencia. Auf halber Strecke machen wir halt und widmen uns Peñíscola. Der malerische Ort wird von der ehemaligen Templerburg bekrönt, in der die letzten Gegenpäpste Avignons ihre Zuflucht fanden. Wir schlendern durch die engen Gassen und genießen den herrlichen Ausblick von der Festung. Bevor wir wieder Valencia erreichen, begeben wir uns noch zum Ursprung der valencianischen Spezialität, der Paella. Im Naturpark Albufera machen wir eine kleine Bootstour. Hier in der Region soll die Paella entstanden sein und sich mit der Zeit in die weite Welt verbreitet haben. Nachdem wir uns bereits so ausführlich mit diesem Traditionsgericht beschäftigt haben, wollen wir am Abend zum Abschluss der Reise endlich selbst einmal probieren. Bei einer traditionell valencianischen Paella lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. 240 km (F, A) -Tortosa -Peniscola -Parc Natural de l'Albufera -Valencia
8. Tag
Es heißt Abschied nehmen. Sie fliegen von Valencia zurück in die Heimat. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen) -Valencia
Inklusivleistungen
Zug zum Flug *
Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Classab/bis Frankfurt bis/ab Valencia (ggf. zzgl. Flugzuschlag)*
Luftverkehrssteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein- bzw. Reisebus mit Klimaanlage
Das Mai Chau Tal liegt im Norden Vietnams, etwa 150 Kilometer westlich von Hanoi und bietet ein wenig Ruhe und Entspannung vom Trubel Hanois. Wir erkunden das grüne Tal, welches durch zahlreiche Reisfelder, Wälder und malerische Dörfer geprägt ist, zu Fuß und mit dem Rad. Pitoreske meterhohe Pfahlbauten schützen die Bewohner vor eindringendem Wasser und tragen zur malerischen Szenerie bei. Nach unseren Touren, haben wir genügend Zeit im Hotel etwas Entspannung zu finden.
Reisecode: P86068Z
Reisedauer: 4 Tage
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Tag für Tag
1. Tag
Angekommen in Hanoi machen wir uns auf dem Weg nach Mai Chau. Am Nachmittag erkunden wir unsere Umgebung. Wir schlängeln uns auf überwiegend asphaltierten Straßen durch Weberdörfer, malerische Reisfelder und idyllische Landschaften. Während unserer Erkundung haben wir die Gelegenheit, das Haus eines weißen Thais zu besuchen und so eine Begegnung mit der traditionellen Lebensweise zu erhalten. Wir gewinnen wertvolle Einblicke in die Bräuche, Traditionen und den kulturellen Reichtum der weißen Thais. Am Abend genießen wir die lokale Küche. ICON_DURATION ca. 2 ICON_UP 160 km (A) -Hanoi, Vietnam -Mai Châu, Mai Châu District, Hoa Binh, Vietnam
2. Tag
Heute schwingen wir uns auf das Fahrrad und unternehmen am Vormittag eine Tour durchs unendliche Grün von Mai Chau. Entlang der Dorfstraße, durch Reisfelder und durch die Minderheitendörfer erkunden wir die Täler. Bei unseren Stopps erfahren wir mehr über das Leben der hier lebenden Minderheiten. Nach unserer Rückkehr zum Hotel haben wir den Nachmittag zur freien Verfügung und können die Annehmlichkeiten unseres Hotels genießen. 30 Rad-km (F) -Mai Châu, Mai Châu District, Hoa Binh, Vietnam
3. Tag
Mit festem Schuhwerk gewappnet geht es heute in das Naturschutzgebiet Pu Luong. Das Gebiet ist reich an Flora und Fauna und verfügt über einen unberührten Regenwald, der zur Schönheit der Region beiträgt. Wir starten unsere Wanderung in Eo Ken und passieren Wasserquellen und kleine Dörfer. Der Panoramablick lädt immer wieder zum Verweilen ein. Zwischendurch werden wir von einem Muong-Angehörigen zu einer Tasse Tee eingeladen und können uns so einen Eindruck über das lokale Leben verschaffen. Frisch gestärkt setzen wir unsere Wanderung fort und kommen schließlich am Ziel im Hang Village an, wo wir in einem lokalen Haus zum Mittagessen erwartet werde. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Entspannung. ICON_DURATION ca. 4,5 ICON_UP 40 km (F, M) -Mai Châu, Mai Châu District, Hoa Binh, Vietnam
4. Tag
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom malerischen Mai Chau. Wir fahren zurück nach Hanoi, wo Sie Ihre Heimreise antreten oder weitere aufregende Tage in Vietnam verbringen. 160 km (F)
Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A= Abendessen) -Mai Châu, Mai Châu District, Hoa Binh, Vietnam -Hanoi, Vietnam
Inklusivleistungen
Ausflüge in landestypischen Fahrzeugen mit Klimaanlage
Von Oviedo nach Porto, entlang der wilden Küste Asturiens und Galiciens. Zu den versteckten Heiligtümern der Spanier und dann hinüber nach Portugal. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Nachbarländern werden wir buchstäblich erfahren. Und all das mit fantastischen, abwechslungsreichen Landschaften, die an unserem Zugfenster vorbeiziehen. Ihr Julius Rovatkay
Reisecode: 274T066
Reisedauer: 10 Tage
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Tag für Tag
1. Tag
Wir fliegen in die Hauptstadt Asturiens, nach Oviedo, das nicht nur Ausgangspunkt für die christliche Rückeroberung der Iberischen Halbinsel von den Mauren war, sondern auch eine der ersten Industriestädte des Landes. Inmitten eines der größten Bergbaugebiete Spaniens gelegen war die Stadt auch Knotenpunkt eines weitreichenden Bahnnetzes, das die Zechen mit den Häfen an der Küste und den anderen Großstädten des Landes verband. Sicherlich haben Sie heute noch Zeit für einen ersten Bummel durch die Altstadt mit ihrer berühmten Kathedrale. (A) -Oviedo, Asturias, Spanien
2. Tag
Zu unserem Stadtrundgang gehört vor allem der Besuch in der "Heiligen Kammer", der Schatzkammer der Kathedrale, in der die wichtigsten Reliquien und Kunstwerke der Anfänge der christlichen Königreiche aufbewahrt werden, heute allesamt Symbole für die Entstehung des spanischen Staates. Im Asturischen Museum der Eisenindustrie, im nahegelegenen Langreo, erfahren wir inmitten eines stillgelegten Kühlturms, dass wir uns in einer höchst wichtigen Montanregion befinden. Auch eine beachtliche Mineraliensammlung wird uns begeistern! Am Nachmittag besteigen wir dann zum ersten Mal die nordspanische Schmalspurbahn FEVE und freuen uns auf die abwechslungsreiche Landschaft abseits der modernen Verkehrswege. Im Küstenstädtchen Cudillero steigen wir aus. 60 km (F, A) -Oviedo, Asturias, Spanien -33459 Santiago del Monte, Asturias, Spanien
3. Tag
Der kleine Fischerort Cudillero zählt zu den schönsten Küstenorten der spanischen Nordküste. Bunte Häuser klettern die grünen Hügel hinauf und unten schaukeln die Fischerboote im blauen Meer. Das kleine Städtchen hat seine ökonomische Basis seit Jahrhunderten im Fischfang und der Landwirtschaft. Während des Stadtrundganges treffen wir auch einen Fischer, der uns die Unterschiede zu früher aufzeigt. Nach einem anschließenden Spaziergang zu einem der zahlreichen Aussichtstürme haben Sie die Möglichkeit eines der Fischrestaurants zu besuchen. Unsere Empfehlung: Frischer Fisch! Weiterfahrt am Nachmittag mit der Schmalspurbahn nach Ribadeo. Unsere Fahrt führt hinab in Flusstäler und vorbei an entlegenen Dörfern, das Meer verlieren wir nicht aus den Augen. 80 km (F) -33459 Santiago del Monte, Asturias, Spanien -Estaca de Bares, Spanien -Viveiro, Provinz Lugo, Spanien
4. Tag
Mit dem klassischen Bild von Spanien hat diese Region wenig zu tun. Die Küsten sind felsig und bilden regelrechte Fjorde. Und vergessen wir nicht: Wir sind in einem Stammland der Kelten. Mit dem Bus erkunden wir das Hinterland. Ortigueira lebt noch heute vom Fischfang und ist weithin bekannt für eines der besten Folkmusikfestivals, das jährlich im Juli unter freiem Himmel stattfindet. In Abegondo begegnen wir Kapellen und den hier üblichen "Schönen Kreuzigungsgruppen", die an die Bretagne erinnern und uns klar machen, dass wir auf dem Weg nach Santiago de Compostela sind. Höhepunkt des Tages aber ist der Besuch von Santo André de Teixido. Der Wallfahrtsort liegt in einzigartiger Umgebung an der Steilküste und bietet uns einen regelrechten Strauß von Geschichten und Gebräuchen. Lassen Sie unbedingt ein paar Grasnelken bei der Kirche liegen. Warum? Und weshalb lassen manche Gruppen einige Fensterplätze im Bus frei? Wir werden es erfahren. Der Nachmittag gehört der Stadt Ferrol, die in Spanien jedes Kind kennt. Denn hier wurde Francisco Franco geboren. Die für ihre militärischen Bauten bekannte Stadt beherbergt das Exponav-Naval Museum, eines der größten Schifffahrtsmuseen Europas. Bei einem Rundgang erfahren wir mehr über die Verkehrsmittel in der Region. 215 km (F, A) -Viveiro, Provinz Lugo, Spanien -Ortigueira, A Coruña, Spanien -15358 Santo André de Teixido, Provinz A Coruña, Spanien -Ortigueira, A Coruña, Spanien
5. Tag
Die bedeutende Hafenstadt ist auch Sitz moderner Industrieunternehmen und Ausgangspunkt eines Bahnnetzes, das sie mit Portugal und Kastilien verbindet. Neben Containern und Ölprodukten spielen Kreuzfahrttouristen heute eine zentrale Rolle in der Wirtschaft der Stadt. Sogar ein neuer Hafen wurde für sie erbaut. Einen Überblick gewinnen wir vom Sankt Peter Berg aus, den wir mit einem höchst ungewöhnlichen Schienenaufzug erreichen. In einer typischen galicischen Pulperia, einem auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisierten Restaurant, essen wir zu Abend. Keine Sorge: Es gibt Alternativen. Wir nächtigen in einem guten Hotel in Santiago de Compostela. 125 km (F, A) -Viveiro, Provinz Lugo, Spanien -A Coruña, Provinz A Coruña, Spanien -Ferrol, Provinz A Coruña, Spanien -Santiago de Compostela, Provinz A Coruña, Spanien
6. Tag
Die aus Granitgestein erbaute Stadt gleicht einer gigantischen Theaterkulisse, in der die Kathedrale, eine der bedeutendsten Europas, den Mittelpunkt bildet. Unsere Reiseleitung freut sich schon darauf, sie uns zu erklären, was angesichts der Geschichte, der Legenden und der romanischen Kunstschätze ja gar nicht so einfach ist. Allein der Pórtico de la Gloria, die Eingangspforte von Meister Mateo, ist schon eine Reise wert. Den ganzen Tag haben wir Zeit, in aller Ruhe diese Wunder der Kunst und das rege Treiben in der Stadt zu genießen. (F) -Santiago de Compostela, Provinz A Coruña, Spanien
7. Tag
Keine Hundert Kilometer sind es von Santiago nach Vigo. Wir legen sie mit dem Bus zurück. In Galiciens größter Stadt unternehmen wir einen Bummel, der uns vor allem die Verortung der Stadt im internationalen Handel zeigen wird. Am Nachmittag besteigen wir dann den Celta Express, der 2013 eingeführt wurde und die Stadt mit Portugals Wirtschaftszentrum Porto verbindet. Zum Einsatz kommen auch heute noch ausschließlich Dieseltriebwagen. Das Personal wurde übrigens in der jeweiligen Sprache der Nachbarn geschult, um Wechsel überflüssig zu machen. Die Bahn dient somit auch der Verständigung zwischen den beiden iberischen Ländern. 230 km (F, A) -Santiago de Compostela, Provinz A Coruña, Spanien -Vigo, Provinz Pontevedra, Spanien -Porto, Portugal
8. Tag
"In Lissabon wird regiert, in Coimbra studiert, in Braga gebetet und in Porto gearbeitet" heißt es in Portugal. Die Bedeutung der Stadt im Handel und Verkehr erfährt man in dem im Jugendstil errichteten Börsenpalast. Er gehört zu den Welterbestätten der UNESCO und bezeugt die Stellung Portos im Handel mit England und Frankreich, der als Grundlage für die Unabhängigkeit des Landes vom größeren Spanien betrachtet wurde. Am Fuße der Altstadt liegen - direkt unter der berühmten von einem Schüler Gustave Eiffels erbauten Brücke - die Portweinkellereien am Fluss Douro. Der durch die Verbindung mit hochprozentigem Alkohol erzeugte Portwein wurde im Douro-Tal produziert und in den Kellereien veredelt, bevor er mit Schiffen in den Hafen befördert wurde. Nach einer kleinen Pause im Café Majestic begeben wir uns in eine der Kellereien zur Führung und Verkostung. (F) -Porto, Portugal
9. Tag
Unsere Reise beginnt an einem der schönsten Bahnhöfe Europas: Der Bahnhof São Bento wurde 1916 nach 16 Jahren Bauzeit in Betrieb genommen. Er liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters und beeindruckt mit einer imposanten Wandgestaltung. Die Bahnhofshalle ist mit portugiesischen Fliesen aus bemalter und glasierter Keramik verkleidet. Transportiert wurden die Trauben entlang des Duero mit der eigens dafür erbauten Eisenbahn der Linha do Douro. Sie bringt uns heute durch das Anbaugebiet hindurch in die Kleinstadt Pocinho. Der dortige Bahnhof ist im landestypischen Stil mit Azulejos geschmückt und selbst eine Sehenswürdigkeit. Nach einer kleinen Mittagspause im Ort fahren wir per Bus wieder zurück nach Porto, wo wir unseren Abschiedsabend bei Fado-Musik und einem typischen Essen der Region erleben. 300 km (F, A) -Porto, Portugal -Pocinho, 5150 Vila Nova de Foz Côa, Portugal -Porto, Portugal
10. Tag
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen nach Porto. Gute Heimreise! (F)
Flug- und Zugplan sowie Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen) -Porto, Portugal
Inklusivleistungen
Zug zum Flug*
Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class ab Frankfurt bis Oviedo/ab Porto nach Frankfurt (zzgl. Flugzuschlag)*
Luftverkehrssteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
Transfers am An- und Abreisetag*
9 Übernachtungen (Bad oder Dusche/WC) in Oviedo, Cudillero, Ribadeo, La Coruña, Santiago de Compostela und Porto in 3 oder 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie)
Kommen Sie mit auf Rundreise nach Vietnam & Kambodscha mit Chamäleon Reisen und der Sicherheit und Erfahrung der Reiseexperten von SCHÖNE-REISEN. Teilnehmer: Maximal 12 Personen. Reisecode: vnspu_all
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagUnd los geht’s!
Heute ist es so weit, du fliegst nach Vietnam. Das Abenteuer beginnt!
2. TagHanoi – die Stadt zwischen den Flüssen La Siesta Classic
Nach deiner Landung in Hanoi wirst du bereits von deiner Reiseleitung freudig erwartet. Daraufhin erfolgt der Transfer ins Hotel. Freue dich auf ein leckeres Frühstück und eine Verschnaufpause. Dein Zimmer steht für dich nach deiner Ankunft zum Check-in bereit. Am Nachmittag wartet dann bereits dein persönlicher Moped-Chauffeur in der Hotel-Lobby auf dich. Nach einer kurzen Einführung heißt es Helm auf und los geht’s! Du entdeckst eine andere Seite der Metropole, abseits der üblichen Touristenpfade und mischst dich unter die Menschen in Hanoi. Lerne die Geschichten hinter den Kulissen und winzigen Gassen kennen. Entdecke einheimische Märkte und genieße einen vietnamesischen Kaffee. Warum nicht den berühmten Eierkaffee? Das Rezept für den perfekten Eierkaffee ist ein wohlbehütetes Geheimnis, er schmeckt ein bisschen wie flüssiges Tiramisu. Überzeuge dich selbst!
Das La Siesta Classic im Altstadtviertel von Hanoi liegt nur einen Katzensprung vom »See des zurückgegebenen Schwertes«. Die Zimmer sind modern und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, das Service-Team ist freundlich und hat auch den einen oder anderen Geheimtipp für dich. Die Straße vor der Tür ist an Wochenenden für Verkehr gesperrt und verwandelt sich in eine charmante Fußgängerzone mit Marktständen und Kunsthandwerk. So macht das Schlendern durch das lebendige Viertel noch mehr Spaß.
Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind das Frühstück und ein typisch vietnamesisches Abendessen in einem gemütlichen Restaurant.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km mit dem Bus. Mit dem Moped bist du noch mal etwa 20 km unterwegs.
Hinweise:
Dein Zimmer im Hotel in Hanoi steht dir für einen sofortigen Check-in zur Verfügung.
3. TagStreifzug durch die Gassen Hanois La Siesta Classic [Folge ÜN]
Du stürzt dich abermals ins Getümmel der Hauptstadt. Nach dem Frühstück machst du dich auf zum eindrucksvollen Ho-Chi-Minh-Mausoleum, das zu Ehren des ehemaligen Staatsmannes Ho Chi Minh errichtet wurde. Im Museum erfährst du einiges über die Geschichte und das Wirken des Mannes, der Vietnam wie kein Zweiter prägte. Nächster Stopp ist der Literaturtempel, weder ein Tempel noch eine religiöse Anlage, wie der Name vermuten ließe. Der Komplex beherbergte die erste Universität Vietnams und ist eines der bedeutendsten Monumente in der Geschichte des Landes. Dein Mittagessen wird dir heute in einem besonderen Restaurant serviert. Hier werden benachteiligte Jugendliche ausgebildet, um ihnen eine Perspektive in der Gastronomie zu ermöglichen. Im Ethnologischen Museum werden dir später die 54 ethnischen Minoritäten Vietnams vorgestellt und dir deren Kunst, Kultur und Alltag nähergebracht. Anschließend spazierst du durch das alte Viertel der 36 Gassen, das von einer interessanten Mischung aus französischer und asiatischer Architektur geprägt ist und schlenderst über den Dong-Xuan-Markt. Tauche ein ins lebhafte Gewusel und lass dich treiben. Der Verkehr ist anfänglich vielleicht noch etwas überwältigend, die Gerüche und Speisen fremdartig, aber keine Sorge, daran gewöhnst du dich bestimmt schnell. Dann erlebst du eine ganz besondere Attraktion, die es so nur in Vietnam gibt: eine Wasserpuppentheater-Aufführung. Eine tausend Jahre alte Kunstform, die ihre Wurzeln in der Reiskultur im Delta des Roten Flusses hat. Die Puppenspielerinnen und Puppenspieler befinden sich im Wasser und lassen ihre Puppen Szenen aus dem Landleben sowie mystische Tänze vorführen. Begleitet wird die Aufführung von einem kleinen Orchester, darunter auch die Dan Bau, eine einsaitige Kastenzither.
Das La Siesta Classic ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind das Frühstück und das Mittagessen im Restaurant Koto.
Du beginnst den Tag mit einer Fahrt von Hanoi nach Halong, wo du gegen Mittag in dein Schiff steigst und mit einem Willkommensgetränk begrüßt wirst. Nach einer Einweisung beziehst du deine Kabine. Das Mittagessen wird dir im L’Indochine-Restaurant serviert, während du durch die berühmte Halong-Bucht, die sich durch ihre einzigartige Schönheit auszeichnet und von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde, gleitest. Eine Legende besagt, dass die unzähligen Inseln und Felsen, die hier zum Teil mehrere Hundert Meter hoch aus dem Wasser ragen, einst von einem riesigen Drachen erschaffen wurden, der bei seinem Einsatz, das Land zu verteidigen, tiefe Furchen mit seinem Schwanz in den Boden schlug, die später mit Wasser gefüllt wurden, als der Drache ins Meer hinabtauchte. Da ergibt auf einmal der Name der Bucht einen Sinn – Ha Long bedeutet so viel wie »untertauchender Drache«. Du näherst dich Ba Trai Dao in der Lan-Ha-Bucht, einer natürlichen Grenze zwischen der Halong-Bucht und dem Cat-Ba-Archipel. Hier, versteckt mit seinen unberührten Stränden, Höhlen und Buchten sowie der natürlichen Schönheit von etwa 400 Kalksteininseln, hast du die Möglichkeit, Kajak zu fahren oder den Strand zu erkunden. Genieße die atemberaubend schöne Kulisse am Abend vom Sonnendeck und lass den Tag gemütlich ausklingen.
Das Schiff Heritage Binh Chuan kombiniert klassische Eleganz und Komfort. Das Unternehmen stellt die Geschichte, Kunst, Küche und Kultur Vietnams in den Vordergrund. Für den Bau des Schiffes wurden nachhaltige Baumaterialien verwendet, es werden wiederverwendbare Flaschen zur Verfügung gestellt und organische Abfälle in Biogas umgewandelt. Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung hat sich Heritage Cruises besonders auf die Fahne geschrieben. So wird bei den Kajak-Ausflügen zudem Plastik gesammelt und am 5. jedes Monats Wanderwege und Strände des Fahrgebietes durch das Heritage-Team gereinigt. Genieße die Aussicht aus deiner wunderschön dekorierten Suite mit privatem Balkon und Panoramablick oder im Pool auf dem Oberdeck, während sich die Bugwellen sanft ihren Weg zu bald vertrauten Ufern bahnen. Dein Schiff bietet zusätzlich eine großzügige Lounge, zwei klimatisierte Restaurants und eine Bar auf dem Achterdeck, die zu einem Schlummertrunk einlädt.
Starte entspannt in den Tag oder etwas aktiver mit einer Vovinam-Stunde auf dem Sonnendeck. Die Kampfkunst aus Vietnam wurde neben der Selbstverteidigung auch mit dem Ziel der Gesundheitserhaltung kreiert. Danach sollte auch die letzte Müdigkeit verflogen sein! Per Schnellboot erreichst du später das Dorf Viet Hai auf der Insel Cat Ba. Die größte Insel in der Halong-Bucht ist ein einzigartiges Naturparadies, das du mit dem Fahrrad entdeckst. Du besuchst ein traditionelles Haus in einem Dorf tief im Nationalpark. Hier lernst du den Lebensstil der Einheimischen kennen und genießt dein Mittagessen im Dorf. Weiter geht es zur Lan-Ha-Bucht, wo du im Bambusboot oder mit dem Kajak die Umgebung, die von vertikalen Felsen umsäumt ist, erkundest. Vor dem Abendessen zeigt dir das Küchenoberhaupt noch wie Bánh xèo, die leckeren vietnamesischen Pfannkuchen, zubereitet werden. Lass es dir schmecken!
Das elegante Schiff Heritage Binh Chuan ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind heute Frühstück, Mittag- und Abendessen.
Hinweise:
Sollte dir die Fahrradtour zu anstrengend sein, stehen Elektroautos für dich zur Verfügung.
6. TagWeiter in die Trockene Halong-Bucht Tam Coc La Montagne Resort & Spa
Lass dich an deinem letzten Morgen in dieser bezaubernden Insellandschaft sanft vom Geplätscher des Wassers wecken. Ein bisschen Zeit bleibt noch und die nutzt du! In einem Bambusboot besuchst du die Höhle der Dunkelheit und Helligkeit, bevor du an Bord des Schiffes ausgiebig brunchst. Gegen Mittag bist du wieder an Land, aber keine Sorge, der nächste Höhepunkt wartet bereits. In Tam Coc erlebst du eine der faszinierendsten Landschaften Vietnams. Wunderschön sind sie, die hohen und schroffen Kalksteinfelsen, die die Landschaft prägen. Sie ähneln den Felsen der bekannten Halong-Bucht, deswegen wird die Region auch »Trockene Halong-Bucht« genannt. Nur stehen die Felsen nicht wie beim Original im Wasser, sondern sind umgeben von wunderschönen Reisfeldern und Flüssen, die sich durch die Landschaft schlängeln. Deine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte befindet sich inmitten dieser beeindruckenden Kulisse. Auf einem kurzen Spaziergang in der Umgebung des Hotels und zu einem malerischen Dorf in der Nähe holst du dir den nötigen Appetit für dein Abendessen.
Das Tam Coc La Montagne Resort & Spa liegt in der beeindruckenden Kulisse majestätischer Karstfelsen, eingebettet zwischen Seen, Flüssen und Reisfeldern, dort, wo sich Wasserbüffel und Weißstörche »Gute Nacht« sagen. Dein Hotel erwartet dich mit liebevoll eingerichteten, klimatisierten Zimmern und einem Spa-Bereich, der zur Erholung fernab vom städtischen Trubel einlädt. Genieße im Anschluss an einen entspannenden Tai-Chi-Kurs oder deinen Spa-Besuch die natürliche Ruhe am saisonal nutzbaren Pool oder an der hoteleigenen Bar mit faszinierendem Blick über die schimmernde Seenlandschaft, bevor auch du Büffel und Storch ein leises »Gute Nacht« zuflüsterst.
Ein Brunch an Bord und das Abendessen sind im Preis enthalten.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 200 km.
7. TagKalksteinfelsen und Reisfelder – Naturerlebnis pur Tam Coc La Montagne Resort & Spa [Folge ÜN]
Nach dem Frühstück schwingst du dich auf dein Fahrrad und radelst ganz entspannt durch die schöne ländliche Region. Hierbei passierst du kleine Dörfer, saftige Reisfelder und felsige Hügel, bis du das Fahrrad stehen lässt und an Bord eines Rudersampans gehst. Du gleitest durch die Kalksteintunnel der »Halong-Bucht in den Reisfeldern«. Nachdem du die landschaftliche Schönheit des Herzstücks der Region aufgesogen hast, geht es wieder mit dem Fahrrad weiter durch den Ort. Am Nachmittag erreichst du nach einem kurzen Transfer Hoa Lu, eine der ehemaligen Kaiserstädte Vietnams. Entdecke den einstigen Wohnsitz der Le- und Dinh-Dynastien auf einem Spaziergang durch die Stadt. Der Höhlentempel Bich Dong (Jadegrotte), eine der ältesten Pagoden in Nordvietnam, liegt auf dem Weg zurück ins Hotel. Zu der auf verschiedenen Ebenen in den Fels gebauten Pagode führt eine steile Treppe hinauf. Von hier aus hast du eine spektakuläre Aussicht über das leuchtend grüne Meer der Reisfelder, aus dem die bekannten Gesteinsformationen ragen. Auf dem Weg zurück in deine Unterkunft besucht du noch einen Park, in dem du bei einer kurzen Bootsfahrt die Vogel- und Pflanzenwelt bestaunen kannst.
Das Tam Coc La Montagne Resort & Spa ist auch heute deine Unterkunft.
Verbringe noch etwas Zeit am Pool oder wandere auf den Drachenberg Hang Mua, um einen Panoramablick auf die Gegend zu erhalten. Mach einfach das, worauf du Lust hast, der Morgen steht dir zur freien Verfügung. Gegen Mittag erfolgt der Check-out und du wirst zum Flughafen von Hanoi gebracht, wo du dich von deiner vietnamesischen Reiseleitung verabschiedest. Du fliegst nach Siem Reap in Kambodscha und wirst dort von deiner kambodschanischen Reiseleitung empfangen und ins Hotel gebracht. Am Abend lässt du dich im Haven-Restaurant kulinarisch verwöhnen.
Das Montra Nivesha ist eines der dem Tempel Angkor Wat am nächsten gelegenen Hotels in Siem Reap. Es liegt in der Nähe des Flusses, und auch der Nachtmarkt von Siem Reap ist nur ca. 2 Kilometer entfernt. Die klimatisierten Zimmer des Boutiquehotels sind hochwertig ausgestattet und verfügen jeweils über ein großzügiges Bad. Zum Hotel gehören eine wunderschöne Außenanlage mit Swimmingpool, ein Restaurant mit sehr guter Khmer-Küche, eine Bar mit großer Getränkeauswahl und eine gemütliche Lounge.
Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis enthalten. Das Abendessen findet im Haven-Restaurant statt. Ein Ausbildungsrestaurant, das benachteiligte junge Erwachsene zu kompetenten Fachkräften in der Gastronomie ausbildet.
Am Morgen besuchst du zunächst das ehemalige Kloster Ta Prohm mit seinem von den Wurzeln riesiger Feigenbäume durchdrungenen Mauerwerk – ein perfekter Start in den Tag. Dieser märchenhafte Tempel wird dir sicher lange in Erinnerung bleiben. Nachdem du die einzigartige Atmosphäre aufgesaugt hast, besichtigst du die riesige Pyramide von Takeo, einen der höchsten Tempel in der Angkor-Region. Nächster Stopp ist die buddhistische Tempelanlage Preah Khan. Die zweistöckige Säulenhalle ist einmalig in Angkor, aber auch die vielfältigen Reliefs machen den Tempel besonders. Am Nachmittag fährst du durch das traditionelle Dorf Preah Dak nach Banteay Srei. Der zierliche rosa Tempel mit seinem prunkvollen Dekor und den ausgeprägten Reliefs gilt als eines der schönsten Werke der Khmer. Die kunstvollen Steinmetzarbeiten und Details werden als zu fein für die Hände eines Mannes angesehen, daher auch der Name »Zitadelle der Frauen«. Nächster Stopp ist der Tempel von Banteay Samre aus dem 12. Jahrhundert, der wie Angkor Wat von König Suryavarman II. erbaut wurde und umfassend restauriert wurde. Den Sonnenuntergang erlebst du auf dem Pyramidentempel Pre Rup, der dem hinduistischen Gott Shiva geweiht ist und einen tollen Blick auf die umliegenden Reisfelder bietet. Nach einer Erholungspause im Hotel erlebst du am Abend eine moderne Khmer-Zirkusvorstellung mit Akrobatinnen, Jongleuren, Clowns und Live-Musik.
Das Montra Nivesha ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Preis enthalten.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.
10. TagAngkor Thom und Tonle Sap Montra Nivesha [Folge ÜN]
Heute ist Ihr Fortbewegungsmittel das Fahrrad. Du erkundest Angkor Thom, die letzte Hauptstadt des Angkor-Imperiums. Während der Blütezeit lebten hier mehr Menschen als in jeder europäischen Stadt im 20. Jahrhundert. Start der Tour ist am Südtor. Von dort radelst du zu den beiden Terrassen – die Terrasse des Leprakönigs und die Elefantenterrasse. Am südlichen Ende der Anlage liegt der Baphuon, der monumentale Tempelberg wurde zu Ehren des Hindu-Gottes Shiva erbaut. Sein Turm überragt das umliegende Areal um etwa 30 Meter und bietet deshalb einen tollen Ausblick. Genau im Zentrum von Angkor Thom befindet sich der Bayon-Tempel. Das auffallendste architektonische Merkmal des Tempels sind die 54 Türme mit meterhohen, aus Stein gemeißelten Gesichtern. Zurück im Hotel genießt du eine dreißigminütige Fußmassage und ein köstliches Mittagessen. Der Tonle Sap ist dein Ausflugsziel am Nachmittag. Ein weltweit einzigartiges Naturphänomen spielt sich hier jedes Jahr im Juni ab. Durch Schmelzwasser aus dem Himalaya und Monsunregenfälle ändert der Tonle-Sap-Fluss aufgrund des immensen Wasserdrucks seine Fließrichtung und füllt sich mit Wasser. Und zwar um das Vierfache seiner sonstigen Fläche! Die Menschen hier haben ihre Lebensweise an die extrem schwankenden Wasserstände angepasst. Sie leben in Hausbooten, ihre Häuser schwimmen auf Bambusplattformen oder stehen auf Stelzen. Du besuchst das schwimmende Dorf Kampong Phluk, wo knapp 4.000 Menschen leben. In der Trockenzeit ragen die Stelzen der Häuser sechs bis sieben Meter aus dem Wasser, in der Regenzeit kann das Wasser die Türschwelle erreichen. In der Regenzeit fährst du daher per Boot durch die Kanäle und in der Trockenzeit schlenderst du durch die Straßen des eindrucksvollen Ortes. Auf dem Rückweg nach Siem Reap hältst du noch am beeindruckenden Tempelberg Bakong, der im 9. Jahrhundert von den Herrschenden des Khmer-Reiches erbaut wurde. Das Abendessen nimmst du im Marum-Restaurant ein. Hier bekommen Jugendliche aus Kambodscha die Chance, eine Ausbildung zu machen und den Einstieg ins Leben zu finden. Ein tolles Projekt, das du mit deinem Besuch unterstützt, und ein schöner Anlass, um den Abend bei typischer Khmer-Küche gemeinsam ausklingen zu lassen.
Das Montra Nivesha ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis enthalten.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km mit dem Bus. Du fährst etwa 10 km mit dem Fahrrad.
Hinweise:
Sollte dir das Fahrradfahren zu anstrengend sein, kannst du im Vorfeld entscheiden, ob du die Strecke lieber mit dem Bus oder einem Tuk-Tuk fahren möchtest.
Das Marum-Restaurant ist wegen der Corona-Pandemie aktuell noch geschlossen. Sollte es bis zu deiner Reise noch nicht wieder geöffnet haben, nimmst du das Abendessen im Palate-Restaurant ein.
11. TagAngkor Wat – die alte Hauptstadt des Königreiches und Flug nach Phnom Penh Palace Gate Hotel & Resort
Bei Sonnenaufgang besuchst du die berühmte Tempelanlage von Angkor Wat. Hier bieten sich dir atemberaubende Fotomotive. Genieße die idyllische Atmosphäre frühmorgens, während dir in einer nahe gelegenen Pagode ein Picknick-Frühstück serviert wird. Anschließend erkundest du das i-Tüpfelchen dieser Reise – den sagenhaften Tempel Angkor Wat, von dem du bestimmt schon oft gehört und gelesen hast. Das größte und wohl bekannteste sakrale Bauwerk der Welt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wenn man das Heiligtum betritt, die Anlage in ihrer unglaublichen Größe durchschreitet und die unvorstellbare Schönheit der Skulpturen und Flachreliefs sieht, kommt man sich wie in einem Traum vor. Anschließend wirst du zum Flughafen von Siem Reap gebracht. Auf geht’s in die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh!
Das Palace Gate Hotel & Resort liegt im Herzen Phnom Penhs neben dem Königspalast und nahe der Flusspromenade. Das Hotel empfängt dich in einer restaurierten französischen Kolonialvilla und umgibt dich mit einer besonderen Atmosphäre. Die großzügigen Zimmer sind komfortabel ausgestattet und lassen keine Wünsche offen. Genieße eine Erfrischung im schönen Swimmingpool und lass den Tag bei einem Cocktail in der Bar ausklingen.
Bitte trage beim Besuch von Angkor Wat angemessene Kleidung wie T-Shirts, die die Schultern bedecken und Hosen bzw. Röcke, die über die Knie gehen.
TAGUEBEROPTIONAL:
Du kannst nicht genug bekommen? Unsere zusätzliche Empfehlung:
TAGOPTIONAL:
Wenn du Angkor Wat aus einer anderen Perspektive sehen möchtest, unternimm eine 10-minütige Panorama-Ballonfahrt. Der Helium-Ballon ist angebunden und geht an einer Stelle (etwa 800 Meter vom Westtor) auf und ab. Start ist regelmäßig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Durchführung ist vom Wetter abhängig. Die Ballonfahrt kann nicht vorgebucht werden, sie muss vor Ort gebucht und bezahlt werden (ca. 15–25 US-$ p. P., abhängig von der Tageszeit). Bitte informiere bei Interesse deine Reiseleitung, sie wird sich um die Buchung kümmern.
12. TagPhnom Penh: Königspalast & Silberpagode Flussschiff Victoria Mekong
Du beginnst deine Erkundungstour der Hauptstadt mit dem Königspalast. Auf dem Komplex, der auch das Zuhause der kambodschanischen Königsfamilie ist, besichtigst du den Thronsaal, in dem königliche Empfänge und Krönungen stattfinden, und kommst am Napoleon-III.-Pavillon aus Eisen vorbei, ein Geschenk des französischen Kaisers aus dem 19. Jahrhundert. Weiter geht es zur Silberpagode, die ihren Namen den 5.000 Silberfliesen verdankt, die den Fußboden bedecken. Im Inneren befinden sich ein lebensgroßer goldener Buddha, der mit 9.584 Diamanten besetzt ist, und ein Buddha aus zartem, smaragdgrünem Baccarat-Kristall, der dem Tempel seinen Khmer-Namen Wat Preah Keo (Tempel des Smaragdbuddha) gibt. Anschließend besuchst du das Nationalmuseum, das die weltweit beste Sammlung von Skulpturen aus der Angkorzeit beherbergt. Das Gebäude wurde zwischen 1917 und 1920 fertiggestellt und verfügt über einen schönen Innenhofgarten. Das Tuol-Sleng-Museum ist die Gedenkstätte des früheren S-21-Gefängnisses zur Herrschaft der Roten Khmer in Kambodscha. Hier bekommst du eine Vorstellung von der Situation in den Jahren 1975 bis 1979 und von der Furcht der Einwohnerinnen und Einwohner Kambodschas vor einer Rückkehr der Roten Khmer. Zu sehen sind Gemälde des Malers Van Nath, einer der wenigen Überlebenden, sowie Stellwände mit Tausenden von Fotos der Opfer. Choeung Ek, etwa 17 Kilometer südlich von Phnom Penh, ist heute eine Gedenkstätte. Es ist das bekannteste der sogenannten Killing Fields, auf denen das Regime der Roten Khmer zwischen 1975 und 1979 etwa 17.000 Menschen exekutierte. Nach so vielen bewegenden Einblicken lässt du Phnom Penh hinter dir und gehst an Bord der Victoria Cruise, dein Zuhause für die nächsten vier Nächte. An Bord erwartet dich am Abend eine eindrucksvolle Apsara-Show, ein traditioneller Khmer-Tanz.
Die komfortable Victoria Mekong ist das neueste Flussschiff auf dem Mekong und verfügt insgesamt über 35 Kabinen. Du übernachtest in Deluxe-Außenkabinen mit privatem Balkon. Die Kabinen sind mit 25 Quadratmetern großzügig gestaltet und mit modernsten Annehmlichkeiten ausgestattet. Ein Restaurant und eine Lounge-Bar sowie ein Swimmingpool mit Poolbar, ein Sonnendeck und ein Spa machen die Freizeitgestaltung an Bord zum perfekten Erlebnis. Eine Bibliothek und ein Spielzimmer runden das Angebot ab.
13. TagLeinen los, die Fahrt auf dem Mekong beginnt Flussschiff Victoria Mekong [Folge ÜN]
Der Kurs für die nächsten Tage ist festgelegt: Das Mekong-Delta im Süden Vietnams ist das Ziel. Freue dich auf eine entspannte Zeit an Bord dieses komfortablen Flussfahrtschiffs. Auf dem Weg zur Grenze zwischen Kambodscha und Vietnam startest du gemütlich in den Tag und hast die Möglichkeit, das vielfältige Angebot des Schiffes zu testen oder einfach die Landschaft zu genießen, durch die du fährst. Am Nachmittag besuchst du einen lokalen Markt sowie farbenfrohe Tempel, die das spirituelle Zentrum für viele Menschen im Mekong-Delta sind. Wieder zurück auf dem Schiff kannst du dann noch eine traditionelle Tanzaufführung bestaunen, den Löwentanz.
Das komfortable Flussschiff Victoria Mekong ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen an Bord des Schiffes sind im Preis enthalten.
Hinweise:
Der Grenzübertritt von Kambodscha nach Vietnam erfolgt am heutigen Tag am «Song Tien-Grenzübergang».
14. TagTiger Island im Mekong-Delta Flussschiff Victoria Mekong [Folge ÜN]
Der Mekong, die »Mutter aller Flüsse«, lässt sich am besten per Schiff erkunden, so lässt sich beim Dahingleiten dieses tropische Idyll ganz entspannt wahrnehmen, wo Tausende von Wasserwegen ein komplexes Labyrinth von großen Flussläufen und verborgenen Kanälchen bilden. Die lebensspendende Wasserader für Millionen von Menschen hat sich ihren Weg von den Höhen des Tibet-Plateaus gebahnt und mündet dort ins Südchinesische Meer. Du gehst an Land und besuchst eine Werkstatt, die bekannt ist für die Herstellung von Ca Rang-Tonöfen, die seit vielen Jahren von den Südvietnamesen verwendet werden und durch ihr einzigartiges und zweckmäßiges Design auffallen. Am Nachmittag besuchst du die Tigerinsel und erkundest das Eiland mit einem dreirädrigen »xe loi«. Im sogenannten »Mr. Tiger’s Tempel« erfährst du die Geschichte, wie die Insel zu ihrem Namen kam. Lehne dich am Abend auf dem Sonnendeck zurück und genieße den Panoramablick bei Sonnenuntergang. Bei einem kleinen Wettbewerb an Bord kannst du dann deine Künste beim Cocktail mixen unter Beweis stellen - anschließende Kostprobe natürlich inklusive.
Das komfortable Flussschiff Victoria Mekong ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück, das Mittag- und das Abendessen an Bord des Schiffes sind im Preis enthalten.
15. TagGrünes, wasserreiches Mekong-Delta Flussschiff Victoria Mekong [Folge ÜN]
Noch lange bevor sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, erwacht der Fluss zum Leben. Die ersten Boote knattern über den Strom. Die Ladeflächen teilweise bis zum Anschlag mit Ware gefüllt. Es ist die geschäftigste Zeit des Tages und du mittendrin. Auf dem Weg nach Long Xuyen hast du einen guten Blick auf die zahlreichen farbenfrohen, schwimmenden Dörfer, unter deren Häusern Fische gezüchtet werden. Du legst einen Stopp ein und tauchst ein ins lebhafte Treiben auf dem sehenswerten schwimmenden Markt von Long Xuyen. Außerdem besichtigst du das An-Giang-Museum, welches Kunstwerke über die Ethnien der Region ausstellt. Du hisst die Segel und schipperst weiter nach Dinh Yen, wo du spannende Einblicke in die Herstellung von Seggenmatten erhältst. Das Schiff setzt seine Fahrt nach Can Tho fort. Auch auf dem letzten Streckenabschnitt sind die bekannten Szenen deine ständigen Begleiter: üppige Dschungellandschaft, Palmen, die sich im Wind wiegen, Wasserbüffel, die am Ufer äsen und freundlich lächelnde Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen.
Das komfortable Flussschiff Victoria Mekong ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück, das Mittag- und das Abendessen an Bord deines Schiffes sind im Preis enthalten.
Hinweise:
Auf dem schwimmenden Markt in Long Xuyen werden Obst und Gemüse aus dem Mekong-Delta verkauft. Je nach Erntezeiten und Nachfrage schwankt die Anzahl der Verkaufsboote saisonal.
16. TagLetzter Tag im Delta – Saigon erwartet Sie bereits! La Siesta Saigon Premium
Während du am Morgen zum Hafen von Hoang Dieu fährst, wird dir ein letztes Mal das vielseitige Frühstück an Bord der Victoria Mekong serviert. Anschließend verlässt du das Schiff und fährst vorbei an Reisfeldern und einer üppig grünen Landschaft nach Saigon. Die größte Stadt Vietnams präsentiert sich Reisenden als lebensfrohe, weltoffene Wirtschaftsmetropole. Auf dem Weg hältst du in Cai Be, um dir im schönen Restaurant Le Longanier ein köstliches Mittagessen schmecken zu lassen.
Das La Siesta Saigon Premium begrüßt dich im Herzen der Stadt, nur einen Katzensprung von bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem Wiedervereinigungspalast, entfernt. Die Zimmer des modernen Hotels sind elegant eingerichtet und bieten alles, was du für einen erholsamen Aufenthalt brauchst. Im Cloud Nine Restaurant probierst westliche wie auch vietnamesische Gerichte und die Twilight Sky Bar bietet einen fantastischen Ausblick über die Metropole.
Das Frühstück und das Mittagessen im schönen Restaurant Le Longanier sind im Preis enthalten.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 170 km.
17. TagCu-Chi-Tunnel und Saigon bei Nacht La Siesta Saigon Premium [Folge ÜN]
Am Morgen fährst du zum Tan-Cang-Pier, wo du in ein Speedboot umsteigst und erst mal ein leichtes Frühstück genießt. Frisch gestärkt fährst du nach Cu Chi, eine ehemals kommunistische Kommandozentrale während des Vietnamkrieges mit einem endlosen System von unterirdischen Tunneln und Stollen. Das Camp liegt mitten im Dschungel und bietet heute ein Open-Air-Museum. Um die Kommandozentrale, die Höhlen und andere ehemalige Verstecke kennenzulernen, erkundest du das Areal zu Fuß. Nach diesem eindrucksvollen Einblick in die Verstecke des Vietcong kehrst du am frühen Nachmittag zurück nach Saigon. Der Stadtteil Cho Lon wird auch Chinatown genannt, weil hier die Mehrzahl der Einwohner und Einwohnerinnen chinesischstämmig ist. Du schlenderst über den Markt Binh Tay und lernst ein ganz anderes Saigon kennen. Auch die Thien-Hau-Pagode ist repräsentativ für die chinesische Stilrichtung und zeichnet sich durch zahlreiche chinesische Verzierungen aus. Für den Abend haben wir etwas ganz Besonderes für dich organisiert: Du erlebst das Saigoner Nachtleben per Vespa-Tour. Dein Fahrer oder deine Fahrerin bringt dich zu Orten, die größtenteils von Einheimischen besucht werden, und zeigt dir ein ganz anderes Saigon, abseits der Touristenpfade. Du hältst unterwegs und hast die Möglichkeit, verschiedene einheimische Köstlichkeiten zu probieren. Ab ins Getümmel! Festhalten und los geht’s!
Das La Siesta Saigon Premium ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück, Mittagessen und ein etwas anderes Abschiedsabendessen.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 120 km mit dem Boot.
Hinweise:
Die Fahrer und Fahrerinnen auf der Vespa-Tour sind sehr erfahren und fahren sehr vorsichtig. Du musst keine Angst haben. Du sitzt jeweils zu zweit auf einem Motorroller, jeweils ein Gast hinter einem vietnamesischen Fahrer bzw. einer Fahrerin. Lass dir diesen Ausflug nicht entgehen, er ist für jede Altersklasse geeignet und ein einmaliges Erlebnis.
18. TagHöhepunkte Saigons und Heimreise
An deinem letzten Tag der Gruppenreise im vielfältigen Vietnam setzt du deine Erkundungstour durch Saigon fort. Die größte Stadt Vietnams präsentiert sich Reisenden als lebensfrohe, weltoffene Wirtschaftsmetropole. Du besichtigst die Pagode des Jadekaisers, die bekannt ist für ihre vom Boden bis zur Decke reichenden Holzschnitzereien sowie den Schildkrötenteich im Hof und den historischen Wiedervereinigungspalast. Typisch französische Kolonialarchitektur begegnet dir im Hauptpostamt, das von Gustave Eiffel entworfen wurde, und im Rathaus, das in seiner Architektur stark an europäische Schlösser erinnert. Du wirfst einen Blick auf die majestätische Marienstatue der Kathedrale Notre Dame und besuchst den Ben-Thanh-Markt. Dann ist es auch schon so weit, du wirst zum Flughafen von Saigon gebracht und trittst den Rückflug an.
Verpflegung:
Das Frühstück ist im Preis enthalten.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 50 km.
Hinweise:
Für deinen letzten Tag in Saigon haben wir einen späten Check-out organisiert, damit du dich vor deinem Abflug am Abend noch einmal frisch machen kannst. Das Zimmer steht dir voraussichtlich bis zu deiner Abreise zur Verfügung. Wenn Du eine Verlängerung zum Nachträumen gebucht hast, geht es für Dich noch weiter mit den unvergesslichen Erlebnissen.
19. TagWieder zu Hause
Vielleicht etwas wehmütig, aber sicherlich auch voller Vorfreude auf dein Zuhause landest du und reist weiter in deinen Heimatort.
Reiseverlauf
Live erleben - 1,2
Von denen, die schon einmal in Vietnam waren, sagen die meisten, dass sie nirgendwo freundlichere Menschen angetroffen haben als in diesem geschundenen Land. Und zu den allerfreundlichsten gehört deine Reiseleitung, die dich nach deinem Nachtflug von Frankfurt 1 frühmorgens am Flughafen Hanoi 2 zum Frühstück einlädt. Es gibt die Morgenspezialität aller, eine brüllend heiße Nudelsuppe mit Hühnchenfleisch. Die gibt Kraft, und Kondition brauchst du auch, denn dein Hotel La Siesta Classic liegt mitten im historischen Viertel der 36 Gassen. Du musst nicht alle durchmachen, aber die Erfahrung lehrt, wer einmal angefangen hat, kommt so schnell nicht davon los.
Live erleben - 3
Aber das war erst die Ouvertüre, sonst wirst du am Ende nur von der Suppe erzählen. Die fünf Innenhöfe des Literaturtempels – Weltkulturerbe und Hauptheiligtum Vietnams –, die rote The-Huc-Brücke über den See des zurückgegebenen Schwertes, die tausend Jahre alte Einsäulenpagode und das Ethnologische Museum für die zwölf Prozent der Bevölkerung, die aus 53 verschiedenen Volksgruppen zusammengewürfelt sind, das ist für Hanoi 3 schon ziemlich viel. Aber wir verlassen den Ort nicht kampflos: Beim Wasserpuppentheater stehen die Spielerinnen und Spieler bis zur Hüfte im Wasser und lassen an meterlangen Stöcken mystische Figuren und Feuer speiende Drachen kämpfen. Angeheizt von den kratzigen Tönen einer einsaitigen Kastenzither. Heute Abend zitterst du mit.
Live erleben - 4,5
Es ist die nobelste Art, durch ein Weltnaturerbe zu schippern. Auf einem eleganten Schiff lassen wir die märchenhafte Wasserlandschaft der Halong-Bucht 45 an uns vorbeiziehen. In dem unüberschaubaren »Reich des untertauchenden Drachen« mit seinem Labyrinth aus fast 2.000 bewaldeten Hütchen nehmen wir den Kreuz- und Querkurs zur Insel Cat Ba. Nationalpark und Dorf Viet Hai gehören dazu, ebenso wie Seepferdchen, die Echte Karettschildkröte und der endemische Gecko.
Live erleben - 6,7
Der Name ist etwas irreführend, aber wenn es gleich mehrere Buchten gibt, in denen dem Namen nach der Drache untertaucht, muss eine Unterscheidung her. Also heißt eine der faszinierendsten Landschaften Vietnams »Trockene Halong-Bucht«, obwohl sie gar nicht trocken ist. Wo sich das Dorf Tam Coc 67 unter riesige Zuckerhutberge duckt, durch die sich Flussläufe mit kanaldeckelgroßen Seerosenblättern winden, nehmen wir erst das Fahrrad und danach das Bambus-Sampan für eine gluckernde Schleichfahrt durch die Halong-Bucht der Reisfelder.
Live erleben - 8
Mit einem Blick vom Hang-Mua-Tempel des Drachenberges in die unverschämt grünen Schluchten und Reisterrassen endet der Zauber von Vietnam. Aber es meckert auch keiner, wenn du im Tam Coc La Montagne Resort & Spa einfach nur vor dich hin träumst, bis sich deine Reiseleitung verabschiedet und dich an das kambodschanische Pendant weiterreicht. Dazwischen liegt dein Flug von Hanoi nach Siem Reap 8. Nicht weit vom größten sakralen Bauwerk der Menschheit liegt ein kleines Kapitel aus 1.001 Nacht: das zum Verlieben paradiesische Montra Nivesha . Als ebenso verliebungswürdig gilt das preisgekrönte Haven-Restaurant. Wir haben ein Dinner für dich reserviert.
Live erleben - 9
Als die Tempelanlage Ta Prohm aufgegeben wurde, schlug die große Stunde der Natur. Die Wurzeln gigantischer Feigenbäume haben den Abbruch übernommen. Demütigend einerseits, bewundernswert andererseits. Wie alle Tempel von Angkor 9, und spätestens nach Preah Khan, dem größten buddhistischen Tempelkomplex der angkorianischen Zeit, wirst du wissen, was wir meinen. Eine Siesta Cambodia liefert uns frische Energie für die »Zitadelle der Frauen« im Weltkulturerbe Banteay Srei, das als eines der schönsten Meisterwerke der Khmer gilt. Seine Reliefs der mythischen Wächter, Schutzwesen und Girlanden sind auch tausend Jahre danach noch unfassbar schön.
Live erleben - 10,11
Der Staatstempel Bayon mit je einem Turm für die 54 Provinzen des Königreiches, die Bildwerke an der Terrasse des Leprakönigs, die Elefantenterrasse, das weise Lächeln der 200 gewaltigen Steingesichter – sie machen unsere Fahrradtour durch die letzte Hauptstadt des glorreichen Angkor-Imperiums zum Adrenalintrip. Er bleibt nicht der einzige, denn in Kampong Phluk wachsen die Häuser aus dem See. Jedenfalls so lange, bis im Tonle Sap 10 der Wasserspiegel sinkt und die krummen Stelzen zum Vorschein kommen. Ob wir das erstaunliche Dorf per Boot oder zu Fuß bezwingen, hängt also von der Jahreszeit ab. Der dritte Adrenalinschub ist zweifellos der heftigste. Angkor Wat 11, das monumentalste sakrale Bauwerk der Menschheit und Weltkulturerbe. Wer hier sein Herz nicht schlagen fühlt, hat keins.
Live erleben - 12,13
Wäre schön, wenn du nicht farbenblind bist, und eine Sonnenbrille würde auch nicht schaden. Derart gewappnet besuchen wir das traute Heim der kambodschanischen Königsfamilie. Die Silberpagode mit ihren 5.000 Edelmetallfliesen, der lebensgroße goldene Buddha mit seinen
9.584 Diamanten, der Tempel des Smaragd-Buddhas, die hochedlen Skulpturen aus der Angkorzeit und der farbenstrotzende Garten, wo die Königseltern im Orchideenpavillon ihren Nachmittagstee zu nehmen gedenken. Sieht aus wie heile Welt, aber die Kambodschanerinnen und Kambodschaner fürchten immer noch die Rückkehr der Roten Khmer. Im Genozid-Museum Tuol Sleng wird diese traumatische Ära aufgearbeitet, bei der zwei Millionen Männer, Frauen und Kinder auf bestialische Weise umgebracht wurden. Und trotz dieser unsäglichen Gräuel ist in Phnom Penh 1213 die Lebensfreude zurück. Eine ganz besondere steht dir bevor: deine Kreuzfahrt auf der Victoria Mekong .
Live erleben - 14,15,16
Er entspringt in Ganasongdou auf dem Norddach des Tanggula-Gebirges im Kreis Zadoi des autonomen Bezirks Yushu der chinesischen Provinz Qinghai. Von da an geht’s bergab und nach 4.909 Kilometern ist er dort, wo wir jetzt sind. Lebensspender für vier Länder und am Ende zerbröselt er in einem 39.000 Quadratkilometer großen Delta, das ist der Mekong 141516. Mittendrin Inseln, Obstplantagen und Handwerksdörfer, wo Möbel gezimmert, Seide gewebt und Reisbonbons gekocht werden. Auf den schwimmenden Märkten kommen alle zusammen. Boot an Boot, turmhoch beladen und schaukelnd, dass du dich fragst, wann wohl die Ersten über Bord gehen. Sie gehen nicht, aber wir: auf Schleichfahrt durch eine Dschungellandschaft aus Wasserpalmen und Menschen, die winken. So gleiten wir durch ein Land unter Wasser, wo das Chaos eine unsichtbare Ordnung hat. Aber denke nicht, es könne keine Steigerung geben. Saigon kommt.
Live erleben - 17,18
Vom geschundenen Land war schon die Rede. Und in der Tat ist es erstaunlich, dass die Vietnamesinnen und Vietnamesen ihr Lächeln wiedergefunden haben. In den Tunneln von Cu Chi mit ihrem endlosen System an unterirdischen Stollen hatte der Vietcong seine Kommandozentrale. Ganze Städte mit Schulen und Lazaretten sind in den Jahren des Vietnamkrieges dort unten entstanden. Für uns ist es ein Park der Erinnerung und Mahnung. Die intensivste Form, Saigon 1718 zu begreifen, ist eine Vespa-Tour durch die hell erleuchtete Nacht. Du würdest keine drei Meter weit kommen, also nimm hinten Platz und los geht der Ritt deines Lebens. Was die Nacht nicht hergab, beleuchtet der Tag: Notre Dame, die sensationelle Hauptpost, der Wiedervereinigungspalast, die typischen Garküchen, der Binh-Tay-Markt. Die Geschichte eines Landes, das du nach dieser Reise lieben wirst, so heiß wie die Nudelsuppe am ersten Tag.
Live erleben - 19
Irgendwann nach deiner Landung in Frankfurt 19 wirst du gefragt, wie es war, und dann erzählst du bestimmt von Drachen, die untergetaucht waren. Von Schauspielerinnen und -spielern, die bis zur Hüfte im Wasser stehen. Von Wurzeln, die einen Tempel sprengen. Von Dörfern, die im See schwimmen. Von einem traumatischen Massenmord und einem Höllenritt durch die helle Nacht. Wenn dann der eine oder die andere mitleidig flüstert: »Total verrückt geworden«, schieb es auf uns. Sag einfach, Chamäleon sei schuld.
Reiseleistungen inklusive
Genießer-Reise mit höchstens 12 Gästen
Garantierte Durchführung aller Termine
Linienflug mit Vietnam Airlines (Tarif R) nach Hanoi und zurück von Saigon, nach Verfügbarkeit
Regionalflug mit Vietnam Airlines von Hanoi nach Siem Reap
Inlandsflug mit Cambodia Angkor Air von Siem Reap nach Phnom Penh
Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
Reiseminibus mit Klimaanlage
3-tägige Fahrt mit einem eleganten Schiff in der Halong-Bucht
4-tägige Fahrt mit einem komfortablen Flussschiff auf dem Mekong
Mopedtour in Hanoi, Trockene Halong-Bucht per Fahrrad und Rudersampan, Fahrradtour in der Tempelstadt Angkor, Fahrt mit dem Speedboot zu den Cu-Chi-Tunneln
16 Übernachtungen in Hotels und Resorts sowie in Außenkabinen auf den beiden Schiffen
Täglich Frühstück, 10 x Mittagessen, 1 x Brunch, 11 x Abendessen
Early Check-in am Ankunftstag
Late Check-out am Abreisetag
Wasserpuppentheater-Aufführung in Hanoi
Moderne Khmer-Zirkusvorstellung in Siem Reap
Saigon bei Nacht mit der Vespa
Eintrittsgelder
204 m² Regenwald auf deinen Namen
Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Aufpreise pro Person
Einzelzimmer Zuschlag: ab 1.800 € Zubringer-Abflughafen: DE ab 200 € / AT ab 350 € / CH ab 350 € Sitzplatzreservierung auf dem Langstreckenflug: ab 70 € Linienflug in der Premium Economy Class: auf Anfrage Linien- und Inlandsflüge in der Business Class: auf Anfrage
Man nehme viel Sonne, eine spektakuläre Küste, barocke Kirchen und Dörfer mit Zipfelmützenhäusern. Dazu 3000 Jahre Geschichte, geprägt von Römern, Staufern und Normannen, sowie eine große Portion Dolce Vita: Willkommen in Apulien! Wir streifen durch die Barockstadt Lecce, entdecken das berühmte Castel del Monte des Stauferkaisers Friedrich II., schlemmen Orechiette-Pasta und probieren die Weine des Salento.
Teilnehmer: 12 - 22
Reisecode: 04Z3
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagBenvenuti
Vormittags Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nonstop nach Neapel. Begrüßung durch einen Stadtführer, der uns mit auf Entdeckungsreise in der lebhaften Stadt nimmt. Wir stärken uns bei Caffè und einem luftigen Sfogliatella-Gebäck, bevor wir weitläufige Plätze, imposante Kirchen und prachtvolle Palazzi in der UNESCO-gekrönten Altstadt passieren. Am späten Nachmittag Transfer zum Hotel im Vorort Nola, wo wir beim Begrüßungsabendessen unsere Mitreisenden kennenlernen. A
2. TagBari und Polignano
Am Vormittag machen wir uns zusammen mit dem neapolitanischen Stadtführer auf den Weg von Kampanien nach Bari in Apulien, wo uns der Marco Polo Scout erwartet. Kaum zu glauben: Bis in die 1980er-Jahre war Baris Altstadt ein gefährliches Pflaster. Das ist heute anders, Apulien ist längst nicht mehr das Armenhaus Italiens. Wir schlendern durch die verwinkelte Altstadt bis zur Kirche San Nicola und genießen die Atmosphäre. Nach dem Mittagessen in einer Trattoria unternehmen wir einen Abstecher ans Meer nach Polignano a Mare. Weißgetünchte Häuser stehen auf steilen Klippen, von denen sich wagemutige Felsenspringer ins Meer stürzen. Warum der Ort eng mit dem Ohrwurm "Volare" verbunden ist, erfahren wir vom Scout. Abends erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage in Alberobello. F/ M
3. TagIm Trulli-Land
Seinem Namen "runder Ort" macht Locorotondo alle Ehre: Im ringförmig angelegten Ortskern zeigen die spitzen Giebel der weiß getünchten Häuser in den blauen Himmel. Im Sommer sind hier Heuballen mit Häkeldeckchen ein fotogener Hingucker. Heute ist Markttag: Wir schauen bei den Händlern vorbei und haben Zeit für den ein oder anderen (Souvenir-)Einkauf. Weiter nach Martina Franca: Das Städtchen lockt mit barocken Bürgerhausfassaden, Rokokokirchen und gemächlichem Alltagsleben. In Alberobello, dem Zentrum des Trulli-Landes, bewundern wir die kunstfertige Architektur der runden Zipfelmützenhäuser aus nächster Nähe und erfahren vom Scout, warum es sich bei der listigen Bauweise um ein Steuersparmodell handelte. F
4. TagBarock und Wein in Lecce
Eine ganze Stadt gebaut aus rot-gelbem Gestein, dem pietra leccese: Lecce ist eine barocke Pracht aus Kirchen, Palästen und Brunnen. Der Scout weiß, wo wir den Caffè Salentino, eine himmlische Kaffeekomposition mit Eiswürfeln und Mandelmilch, bekommen. Apulien ist bekannt für seine edlen Tropfen - wir werfen einen Blick in einen Weinkeller und verkosten einige der guten Weine. Dazu lassen wir uns Antipasti und die typischen Orecchiette-Nudeln schmecken. Gestärkt geht es weiter nach Gallipoli auf die andere Seite des Stiefelabsatzes. Wir nehmen die Altstadt auf einer vorgelagerten Insel in Augenschein - nur durch eine Brücke wird das historische Zentrum ans Festland gezurrt. F/ M
5. TagAlberobello
Ein ganzer Tag für eigene Erkundungen. Oder Sie begleiten den Scout auf einen Ausflug in die Region Basilikata (gegen Mehrpreis). Zurück in die Steinzeit in den Sassi von Matera: Noch vor 50 Jahren lebten Menschen in Höhlen mit fragwürdigem Wohnkomfort. Für heutige Künstler und Filmemacher bilden sie das perfekte Ambiente. Wir entdecken treppauf, treppab im Gassengewirr die schönsten Felsenkirchen und werfen einen Blick hinein. Wieder in Apulien bummeln wir in Gravina über die römische Brücke, die in einem James-Bond-Film Schauplatz rasanter Szenen ist. F
6. TagOstuni und Olivenöl
Cisternino gehört zu den schönsten Orten in Italien - beim Spaziergang durch die Altstadt mit engen Gassen, Bögen und blumengeschmückten Innenhöfen überzeugen wir uns davon. Vom Belvedere eröffnet sich uns ein grandioses Panorama über das Itria-Tal mit seinen Trulli. Danach lenkt uns der Scout durchs Gassenlabyrinth von Ostuni. Apulische Trikolore in ihrer schönsten Ausführung: weiß gekalkte Häuser, silbrig-grüne Olivenhaine und das blaue Meer. In einer Mühle sehen wir, wie aus den Früchten des Ölbaums das flüssige Gold gewonnen wird, und können auch probieren. F
7. TagAlberobello
Freie Zeit für eigene Entdeckungen. Oder Sie kommen mit zum Ausflug (gegen Mehrpreis) in den äußersten Süden. Der normannische Dom Santa Maria Annunziata in Otranto liest sich wie ein biblisches Bilderbuch. Zehn Millionen Steine erzählen hier 700 Geschichten. An der Steilküste entlang geht es gen Süden bis zum Kap Santa Maria di Leuca. Unterwegs bieten sich grandiose Ausblicke und bei guter Sicht können wir vielleicht sogar das albanische Festland gegenüber erahnen. Beim gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant lassen wir uns Apulien noch einmal auf der Zunge zergehen. F/A
8. TagCastel del Monte und Trani
Von weitem sichtbar thront die "Krone Apuliens" majestätisch auf einer Hügelkuppe: eine achteckige Burg mit acht ebenfalls achteckigen Türmen, ohne Graben und Zugbrücke. Das Castel del Monte ist das wichtigste Vermächtnis des Stauferkaisers Friedrich II. - welchem Zweck die Burg dienen sollte, entlocken wir dem Scout. Mittags kehren wir in einem Landgut ganz in der Nähe ein. Im beschaulichen Fischerort Trani, einst Hafen der Kreuzfahrer und Pilger, erwartet uns strahlend-weiß die normannische Kathedrale mit Meerblick. Übernachtung in Bari. F/ M
9. TagArrivederci
Am Vormittag Transfer zum Flughafen von Bari und Linienflug mit Eurowings Discover nach Frankfurt. Ankunft am Nachmittag. F
Wer ein halbes Doppelzimmer bucht, ist preiswerter unterwegs und teilt sich ein Doppelzimmer mit einem/einer Mitreisenden.
Sollte bis zwei Monate vor Abreise noch kein Zimmerpartner gebucht haben, hat der Reisegast die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
Im Reisepreis enthalten
Linienflug mit Lufthansa und Eurowings (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Neapel und zurück von Bari, nach Verfügbarkeit
Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
Transfers, Ausflüge und Rundreise in guten, landesüblichen Bussen
8 Übernachtungen im Doppelzimmer
Frühstück, 2 Mittagessen, 1 Abendessen im Hotel und 1 Abendessen in einer Trattoria
Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung (2. – 9. Tag), Deutsch sprechender Stadtführer in Neapel
Kaffee und Gebäck in Neapel
Weinprobe mit leichtem Mittagessen in Lecce
Caffè Salentino in Lecce
Besuch einer Ölmühle mit Verkostung
Citytax in Alberobello
Eintrittsgelder (ca. 17 €)
Ein Reiseführer pro Buchung
Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Matera und Gravina 120 €, Otranto 95 €) sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
Klimaschonend reisen mit Marco Polo
Durch CO2e-Kompensation ist diese Reise klimaschonend.
Kommen Sie mit auf Rundreise nach Italien mit Chamäleon Reisen und der Sicherheit und Erfahrung der Reiseexperten von SCHÖNE-REISEN. Teilnehmer: Maximal 12 Personen. Reisecode: ittos
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Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagBenvenuti in bella Italia! Hotel Art Atelier
Mit viel Vorfreude im Gepäck geht es los. Du fliegst nach Florenz. »Benvenuti in bella Italia!« Sobald du dein Gepäck vom Kofferband genommen hast, fährst du zu deiner Unterkunft im Herzen von Florenz. Was vom Tage übrig bleibt, gestalte nach deinem eigenen Gusto. In der direkten Umgebung deines Hotels wirst du mit Sicherheit ein nettes Restaurant oder eine kleine Bar finden.
Das Hotel Art Atelier ist mitten im Herzen von Florenz zwischen dem Bahnhof Santa Maria Novella und der Piazza San Lorenzo gelegen. Viele Sehenswürdigkeiten dieser wunderbaren Stadt sind nur einen Katzensprung entfernt und bequem zu Fuß erreichbar. Du übernachtest stilvoll in einem der 19 Zimmer, die dich mit ihrer hochwertigen Einrichtung und der liebevollen Dekoration in die mondäne Atmosphäre des 19. Jahrhunderts zurückversetzen. Beginne den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück. An der hauseigenen Bar kannst du einen Kaffee oder einen Drink genießen.
In der Regel reisen unsere Gäste von verschiedenen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an und damit auch zu unterschiedlichen Zeiten. Damit du am Flughafen keine langen Wartezeiten hast und direkt nach Florenz kannst, buchen wir für dich den Transfer in deine Unterkunft direkt nach deinem Flug. Der Check In ins Hotel ist in der Regel ab 14 Uhr möglich.
2. TagFlorenz – die Welthauptstadt der Kunst Hotel Art Atelier [FOLGE ÜN]
Nach dem Frühstück holt dich deine Reiseleitung zu einem ausgiebigen Erkundungsspaziergang ab. Freue dich auf eine Reise durch die Zeit mit Einblick in die Kunstgeschichte und Architektur der Renaissance. Florenz gleicht einem Museum unter freiem Himmel. Leonardo da Vinci, Michelangelo und die Familie der Medici haben das Stadtbild eindrücklich geprägt. Nicht zu übersehen: die beeindruckende Kathedrale Santa Maria del Fiore. Mit ihrer Größe und Schönheit ist sie zurecht das Wahrzeichen der Stadt. Du kommst vorbei am Baptisterium, schlenderst über den Palazzo Vecchio und erfährst mehr über die einzigartige Kirche Orsanmichele, die unter anderem als Getreidespeicher diente. Die Tour endet auf der ältesten Brücke von Florenz, dem Ponte Vecchio. Hier warten die kleinen Juweliergeschäfte eng aneinandergereiht auf ihre täglichen Besucherinnen und Besucher. Nach so vielen Eindrücken hast du Zeit für eine Mittagspause. Gestärkt tauchst du dann am Nachmittag noch tiefer ein in die Kunst, genauer gesagt in das Kunsthandwerk. Dein erstes Ziel ist eine Lederwerkstatt. Hier darfst du Giuseppe und Mirko über die Schultern schauen. Anschließend steht der Besuch einer Mosaikwerkstatt auf dem Programm, bei der du eine Einführung in die berühmte Mosaikkunst »Commesso Fiorentino« erhältst. Und dann ist es Zeit, das »Dolce Vita« in vollen Zügen zu genießen. Freue dich auf einen köstlichen Aperitif in einem der historischen Cafés. Sicher gibt dir deine Reiseleitung noch einen Tipp, wo du dich heute Abend kulinarisch verwöhnen lassen kannst.
Das Hotel Art Atelier ist auch heute deine Unterkunft.
Das Frühstück und der Aperitif im historischen Café sind inkludiert.
Hinweise:
Bitte halte dich um 9 Uhr in der Lobby bereit. Du triffst dort deine Reiseleitung.
3. TagMit der Bahn nach Pisa Hotel Art Atelier [FOLGE ÜN]
Nach einem morgendlichen Spaziergang zum Florentiner Hauptbahnhof fährst du bequem mit der Bahn nach Pisa Centrale. Unweit des Hauptbahnhofes schuf Keith Haring das farbenfrohe Tuttomondo – ein riesiges Wandgemälde, welches Harmonie und den Frieden in der Welt thematisiert. Dein Weg in Richtung des berühmten Wahrzeichens von Pisa ist gesäumt von kleinen und großen Entdeckungen: Zu den kleinen gehört sicherlich Santa Maria della Spina, die auch Dornenkirche genannt wird. Auch die vielen kleinen Piazzas mit ihren Cafés und Bars zeugen davon, dass Pisa eine lebendige und junge Stadt ist. Vorbei am Palazzo Blu, Pisas Ausstellungszentrum und Museum für Kunst und Kultur kannst du auf der Ponte di Mezzo einen schönen Blick auf die beiden Stadtteile genießen. Auf der Piazza dei Miracoli, dem Platz der Wunder, stehst du endlich vor einem der berühmtesten Monumenten der Welt! Der Schiefe Turm befindet sich in edler Nachbarschaft zum imposanten Dom, dem Baptisterium sowie dem Camposanto. Anschließend bleibt Zeit, Pisa auf eigene Faust zu entdecken oder gemütlich auf einer Piazza das bunte Treiben zu beobachten. Am Nachmittag bringt dich die Bahn zurück nach Florenz.
Das Hotel Art Atelier ist auch heute deine Unterkunft.
Du kannst nicht genug bekommen? Unsere zusätzliche Empfehlung:
TAGOPTIONAL:
Nutze die Gelegenheit, auf den Schiefen Turm zu klettern. Der Eintritt kostet 20 Euro.
Es lohnen sich ebenfalls, den Dom sowie das Baptisterium von innen zu besichtigen. Der Eintritt kostet 8 Euro.
4. TagMalerisches San Gimignano Hotel Art Atelier [FOLGE ÜN]
Der Weg nach San Gimignano führt durch die typisch anmutige Hügellandschaft der Toskana vorbei an Weinreben und Olivenbäumen, soweit das Auge blickt. Von weitem schon wirst du die Silhouette der Stadt erblicken. Von den 72 Türmen, die die Stadt im Mittelalter einmal hatte, existieren heute noch 13. Zähle doch mal, wie viele du siehst! Obwohl die Stadt recht klein ist, wäre eine Liste der sehenswerten Orte sehr lang, denn praktisch der gesamte Ort ist eine Art mittelalterliches Freilichtmuseum! Gegen Mittag bist du zu Gast bei Familie Fioroni. Die drei Brüder Umberto, Amcio und Bernardo betreiben in zwei Generationen ein Bio-Weingut mit angeschlossener Land- und Gastwirtschaft. Auf einem Rundgang erfährst du viel Wissenswertes über den Anbau der hiesigen Trauben und über die Herstellung des berühmten Chiantis. Im Anschluss wirst du in herrlicher Umgebung und prächtigem Blick auf San Gimignano mit Spezialitäten der Region verwöhnt. Der dazu gereichte Wein lässt dich zweifelsohne das Dolce Vita in vollen Zügen auskosten. Gut gestärkt und beseelt kannst du dich auf der Rückfahrt durch das malerische Chianti-Gebiet zurücklehnen und noch einmal einen Augenschmaus nach dem anderen genießen, bevor du Florenz erreichst.
Das Hotel Art Atelier ist auch heute deine Unterkunft.
Das Frühstück und das Mittagessen inklusive Tischwein sind im Reisepreis inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 130 km.
5. TagSiena Casa di Ponente
Heute nimmst du Abschied von Florenz und fährst weiter nach Siena. Die mittelalterliche Stadt liegt malerisch inmitten endloser Weinberge. Hier spazierst du durch enge Gassen, vorbei an Türmen und Adelspalästen. In der Mitte der Stadt steht der aus schwarzem und weißem Marmor gebaute Dom, der mit seiner gotischen Architektur imponiert. Ende des Rundgangs ist auf der Piazza del Campo, auf der seit 1644 zweimal jährlich ein historisches Pferderennen, der sogenannte »Palio« ausgetragen wird. Was in großen Teilen Italiens der Fußball ist, das ist in Siena die Leidenschaft für den Palio. Die unterschiedlichen Stadtviertel, die sogenannten Contraden, treten hierbei gegeneinander an und verwandeln die ganze Stadt in ein historisches Stadtfest. Du schaust dir die Geschichte des Palio ein bisschen genauer an und stattest einem Museum und Mitglied einer Contrade einen Besuch ab. Am Nachmittag geht es weiter nach San Galgano, zur Ruine der Zisterzienserabtei. Gleich wirst du erfahren, was es mit der Legende des Schwerts im Stein auf sich hat. Der Tag endet in der Nähe von Grosseto, wo deine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte liegt.
Das Casa di Ponente ist nur etwa 50 Meter vom Meer entfernt gelegen. Umgeben von Pinienwäldern kannst du dich in der grüne Gartenanlage mit Swimmingpool und Liegebereich herrlich entspannen oder einen erholsamen Spaziergang am schönen Strand unternehmen. Du übernachtest in hellen, elegant eingerichteten Zimmern. Das Restaurant Vincibosco verwöhnt seine Gäste mit leckeren saisonalen Gerichten. Lass den Tag im gemütlichen Ambiente der American Bar ausklingen oder lausche dem Meeresrauschen bei einem erfrischenden Getränk in der Beach Bar.
6. TagMaremma Naturpark Fattoria San Lorenzo [FOLGE ÜN]
Das heutige Ziel ist der Maremma-Naturpark, der von den Toskanern liebevoll »Uccellina« genannt wird. Die Landschaft des rund 10.000 Hektar großen Parks ist geprägt von ausgedehnten Pinienwäldern, weitläufigen Weideflächen, flachen Binnenseen und unberührten Stränden. Zusammen mit einem Wanderführer erkundest du den Nationalpark auf einem der 16 Pfade. Halte Ausschau nach den Maremmana-Rinderherden, die durch ihre graue Farbe und ihre großen Hörner leicht von anderen Rinderarten zu unterscheiden sind. Mit etwas Glück entdeckst du vielleicht auch ein Stachelschwein oder Dachsspuren. Vor allem Vogelliebende kommen bei der Wanderung voll auf ihre Kosten. Neben zahlreichen Singvögeln leben hier auch Greifvogelarten wie Uhus, Wanderfalken und Fischadler. Und wenn dir plötzlich Cowboys hoch zu Ross vor die Kamera laufen, dann bist du nicht plötzlich im »Wilden Westen«, sondern hast die Chance, die Butteri, die modernen Cowboys der Toskana, bei ihrer Arbeit zu beobachten. Um noch mehr über ihre tägliche Arbeit zu erfahren, verlagerst du deine Mittagspause auf ein typisches Butteri-Landgut, wo du kulinarisch verwöhnt wirst. Anschließend fährst du nach Castiglione della Pescaia, ein nettes Fischerdorf an der Küste des Tyrrhenischen Meers. Hier hast du Zeit für einen Verdauungsspaziergang entlang der Strandpromenade. Probiere unbedingt ein Gelato, bevor du zu deiner Unterkunft aufbrichst.
Die Fattoria San Lorenzo ist auch heute deine Unterkunft.
Das Frühstück und das Mittagessen sind heute inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke beträgt ca. 90 km.
Hinweise:
Die leichte Wanderung dauert etwa 3 bis 3 ½ Stunden und erfordert eine gute körperliche Kondition. Bitte trage feste Schuhe und eine Kopfbedeckung zum Schutz vor der Sonne, benutze Sonnencreme und trinke ausreichend Wasser.
Unter Umständen kann sich die Reihenfolge der heutigen Programmpunkte aus organisatorischen oder wettertechnischen Gründen ändern. Deine Reiseleitung wird dich frühzeitig informieren.
TAGUEBEROPTIONAL:
Du kannst nicht genug bekommen? Unsere zusätzliche Empfehlung:
TAGOPTIONAL:
Du hast die Gelegenheit, am Nachmittag das naheliegende Grosseto zu entdecken. Die Stadtmauern dieser mittelalterlichen Stadt wurden im 16. Jahrhundert von den Medici gebaut und sind bis heute fast vollständig erhalten. Im Zentrum steht der im 13. Jahrhundert entstandene San-Lorenzo-Dom, der mit seiner gotischen Architektur beeindruckt. Der Shuttle von deiner Unterkunft nach Grosseto und zurück ist kostenfrei.
7. Tag Monte Argentario und Tarotgarten Hotel Royal
Hast du an festes Schuhwerk gedacht? Für dein heutiges Ziel, den Monte Argentario, bist du damit perfekt ausgerüstet. Du startest deine mittelschwere Wanderung in Porto Santo Stefano und steigst etwas nach oben. Pinien, schöne Sandfelsen und eine unberührte Natur sind deine Wegweiser, bis du auf halber Strecke den Aussichtspunkt Capo d’Uomo mit einem atemberaubenden Blick auf das Tyrrhenische Meer erreichst. Nach der wohlverdienten Mittagspause machst du dich auf den Weg zum sogenannten Tarotgarten. Der beeindruckende Kunstpark wurde von der französisch-amerikanischen Künstlerin Niki de Saint Phalle geschaffen, die sich von dem berühmten Vorbild Antoni Gaudí und seinem Park in Barcelona inspirieren ließ. Eingerahmt von der Landschaft der Maremma, mit Blick auf die Küste, hat man hier viel zu entdecken. In dem etwa zwei Hektar umfassenden Grundstück befinden sich bis zu 15 Meter hohe, knallbunte Phantasiewesen, die aus Stahl und Zement gebaut und mit buntem Glas, Keramikstücken und Spiegeln verziert wurden. Und wie der Name schon verrät, handelt es sich bei den Wesen um Figuren aus dem Kartenspiel Tarot. Lasse die eindrückliche Kunst auf dich wirken, bevor du weiter zu deiner Unterkunft fährst.
Das Hotel Royal befindet sich in hervorragender Lage nur 20 Meter vom Ufer des Bolsena-Sees entfernt. Das älteste Hotel der Stadt zeichnet sich durch schlichte Eleganz und besten Service aus. Im anmutig gestalteten Garten befindet sich der großzügige Swimmingpool umringt von Sonnenliegen. Du übernachtest in einem der 37 gemütlich eingerichteten und klimatisierten Zimmer. Bei gutem Wetter kannst du dein Frühstück auf der schönen Veranda mit Blick auf den See genießen.
Die Wanderung dauert etwa 2 bis 3 Stunden und erfordert eine gute körperliche Kondition. Bitte trage feste Schuhe und eine Kopfbedeckung zum Schutz vor der Sonne, benutze Sonnencreme und trinke ausreichend Wasser.Der Tarotsgarten schließt jährlich um den 15. Oktober. Sollte ein Besuch zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sein, wirst du stattdessen den Garten von Daniel Spoerri erkunden.
8. TagBootsfahrt auf dem Bolsenasee und Civita di Bagnoregio Hotel Royal [FOLGE ÜN]
Gut gestärkt durch das Frühstück geht es nach Bolsena. Zunächst schlenderst du durch die Altstadt. Der Spaziergang führt vorbei an der Basilika der Heiligen Christina. Was es mit dem Fronleichnam-Wunder auf sich hat, erfährst du heute. Um den Vormittag ausklingen zu lassen, steht eine Bootsrundfahrt auf dem größten Vulkansee Europas, dem Bolsenasee, bevor. Obwohl der See mit seinem Umfang von über 40 Kilometern fast kreisrund ist, handelt es sich nicht um einen Kratersee. Der See bietet ein fast unberührtes Paradies für Wasservögel und Fische, da das Ufer nicht bebaut werden kann. Das führt auch dazu, dass der See eine außerordentlich gute Wasserqualität hat, die eine Sicht bis zu zehn Meter ermöglicht. Gegen Mittag widmest du dich erneut den kulinarischen Besonderheiten des Latiums. Du besuchst eine Olivenölmühle und bekommst einen Einblick in die Produktion des flüssigen Golds. Selbstverständlich fährst du nicht weiter, ohne das Öl und typische Delikatessen aus der Region zu verkosten. Nach dieser kulinarischen Exkursion nehmen wir dich mit zur sogenannten »sterbenden Stadt«. Das mittelalterliche Dorf Civita di Bagnoregio ist nur über eine etwa 250 Meter lange Fußgängerbrücke erreichbar und steht auf einem von Schluchten umgebenen Tufffelsen. Dir bietet sich ein atemberaubendes Panorama und dadurch, dass hier fast niemand mehr wohnt, wirkt die Stadt wie eine Geisterstadt.
Das Frühstück und das Mittagessen sind heute inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 110 km.
9. TagWeinverkostung und Orvieto Hotel Royal [FOLGE ÜN]
Ob du dich für Espresso oder Cappuccino zum Frühstück entscheidest, im Anschluss machst du dich auf zu einem weiteren kulinarischen Höhepunkt dieser Reise – einem Besuch auf einem Weingut. Natürlich möchtest du nicht nur lernen, wie der Wein hergestellt wird, sondern diesen auch probieren. Keine Sorge, neben Wein wirst du weitere typische Delikatessen aus der Region verkosten, bevor du weiter nach Orvieto fährst. Der Dom von Orvieto, auch als die Kathedrale Santa Maria Assunta bekannt, beeindruckt mit seiner imposanten gotischen Fassade, die kunstvoll mit Skulpturen und Verzierungen geschmückt ist. Besonders herausragend ist die Capella di San Brizio im Inneren des Doms, in der Luca Signorelli beeindruckende Fresken, darunter das Jüngste Gericht, geschaffen hat, die zu den Höhepunkten der italienischen Renaissancekunst zählen. Mittagessen findet in Orvieto statt.
Das Frühstück und das Mittagessen sind inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 70 km.
Hinweise:
Die Abholzeiten für den morgigen Tag richten sich nach deinem Flug. Die genauen Informationen erhältst du heute von deiner Reiseleitung.
TAGUEBEROPTIONAL:
Du kannst nicht genug bekommen? Unsere zusätzliche Empfehlung:
TAGOPTIONAL:
Du hast die Gelegenheit, am Nachmittag den Pozzo di San Patrizio in Orvieto zu besichtigen. Der Pozzo di San Patrizio (ca. 5€ pro Person) in Orvieto beeindruckt besonders durch sein architektonisches Meisterwerk, bestehend aus einer doppelten Wendeltreppe, die sich in entgegengesetzte Richtungen windet. Diese einzigartige Konstruktion, im 16. Jahrhundert entstanden, ermöglichte nicht nur eine effiziente Nutzung des Wasserreservoirs, sondern erleichterte auch den Zugang. Mutige Besucher können zudem die Herausforderung annehmen und die beeindruckenden 248 Stufen erklimmen.
10. TagAbschied und Heimreise
Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wirst du zum Flughafen von Rom gebracht und fliegst zurück nach Hause. Anschließend erfolgt die individuelle Weiterreise in deinen Heimatort.
Verpflegung:
Das Frühstück ist inklusive.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.
Reiseverlauf
Live erleben - 1.
Fantastico! Gott sei Dank geht so eine Alpenüberquerung heutzutage schneller und bequemer als zu Hannibals Zeiten. Und deine Reise in Florenz 1 zu beginnen, kann nicht ganz falsch sein: die typischen toskanischen Fensterläden, die Backsteingassen zum Duomo oder der Palazzo Vecchio an der Piazza della Signoria. Hach, wie das schon klingt! Einen klitzekleinen Aperitif später fühlt sich alles schon komplett nach Dolce Vita an.
Live erleben - 2.
Die Schlummerröte auf deinen Wangen verblasst, und ein lokaler Auskenner wartet auf dich. Er geleitet dich durch dieses Freilichtmuseum Michelangelos, da Vincis und ihrer Compagni di gilda. Boah, ist das alles schön. Und dann Ponte Vecchio, DIE Brücke von Florenz 2 mit jeder Menge Kunst. Dass das Lederhandwerk bei Giuseppe und Mirko auch große Kunst ist, siehst und spürst du. So wie in der Mosaik-Werkstatt von Scarpelli Mosaici, wo sich monumentale Schönheit in akribisch ausgewählten und zugeschnittenen Steinscherben wiederfindet.
Live erleben - 3.
Ja, es ist ein bisschen dekadent, aber wir nutzen heute die schönste Stadt der Welt als schnödes Sprungbrett für unseren Ausflug nach Pisa 3 – auch nicht grad ein hässliches Entlein, wie du sofort merken wirst, als du aus dem Zug steigst. Keith Harings farbenfrohes Wandgemälde heißt dich modern willkommen, dann wird es historisch: über die Santa Maria della Spin bis zum Piazza dei Miracoli, wo es keine Fertigsauce, sondern den Dom, das Baptisterium sowie den Camposanto und das Wunder des berühmtesten schiefen Turms der Welt zu sehen gibt.
Live erleben - 4.
Buongiorno Chianti! Nein, du betrinkst dich nicht zum Frühstück, sondern gleitest durch die gleichnamige Landschaft mit ihren dichten Weingärten, Kastanienwäldern, Eichen und Steineichen bis nach San Gimignano 4, die Stadt der Türme. Der Weg durch die autofreie Altstadt ist wie eine Reise ins Mittelalter, abgesehen von dem Eis auf dem Domplatz vielleicht. Und auf dem Rückweg nach Firenze durch das hügelige Chianti kommen wir nicht ohne den Stopp auf dem Weingut aus. Wär ja auch wirklich Quatsch.
Live erleben - 5.
Addio Firenze! Durch die toskanischen Weinberge rollen wir bis nach Siena 5. Dass hier die Altstadt kurzerhand komplett zum Weltkulturerbe erklärt wurde, überrascht dich nicht weiter. Vorbei an Türmen und Adelspalästen geht es bis zu dem gotisch imposant über der Stadt thronenden Dom. Angekommen an der Piazza del Campo schließt du die Augen und stellst dir 60.000 aufgeregte Menschen vor, die genau hier zehn berittenen Pferden zujubeln, die in wahnwitzigem Affenzahn über das ehrwürdige Pflaster brettern. Dass die Briten allerdings ihre Schwert-im-Stein-Legende nur vom italienischen Original geklaut haben, wird dir in der geisterhaften Ruine der Zisterzienserabtei klar.
Live erleben - 6.
Im Maremma-Naturpark 6 ist heute Wünsch-dir-was-Zeit: Eine kleine Wanderung durch savannenartige Landschaften mit Schirmpinien und Steineichen? Eine Tierparade mit Wildpferden, Hirschen und großhornigen Rinderherden? Ornithologische Angeberei mit Goldregenpfeifern, Uhus, Wanderfalken und Fischadlern? Wie sich Italo-Western und feinste toskanische Küche vertragen, erfährst du jedenfalls auf der Butteri-Ranch, bevor es nach Castiglione della Pescaia ans Meer geht. Während du die Duftmischung aus Meer und Pinienwald ganz tief einatmest, kannst du in Ruhe darüber nachdenken, ob du noch Lust auf Grossetos pittoreske Altstadt hast.
Live erleben - 7.
Über Nacht hast du deine Batterien und die deiner Geräte wieder voll aufgeladen. Bevor du allerdings von der traumhaften Halbinsel Monte Argentario 7 deine ungläubigen Blicke auf die Herrlichkeiten des Tyrrhenischen Meeres, seiner Steilküsten und kleinen Sandstrände wirfst, hast du schon wieder ein paar Energiebalken verloren und bist froh, festes Schuhwerk zu tragen. Im Giardino dei Tarocchi, dem Tarotgarten der Künstlerin Niki de Saint Phalle spiegelt und funkelt die menschliche Seele in und aus skurrilen Mosaik-Skulpturen all ihre mystischen Energien in die Welt. Und für alle Esoterik-Ungläubigen ist es einfach nur unfassbar schön.
Live erleben - 8.
Hallo? Die Sonne und die traditionsreiche Altstadt Bolsenas 8 warten auf dich. Und das Boot auf dem Lago di Bolsena – der größte Vulkansee Europas und so gut wie unberührtes Fisch- und Vogelparadies. Das Olivenparadies ist um die Ecke, die freundlichen Olivenbäuerinnen und -bauern haben da einige kulinarische Erweckungserlebnisse für dich parat. Warum du Glück hast, das Dorf Civita di Bagnoregio auf der Spitze eines Tuff-Felsens noch kennenzulernen, erfährst du am Ende dieses Tages.
Live erleben - 9.
Was willst du zuerst? Gaumen- oder Augenschmaus? Na gut, dann also auf zur Weinprobe. Nicht ganz ungefährlich um diese Uhrzeit, aber zum Glück gibt es dazu allerlei kulinarische Kleinigkeiten aus der Region. Und Orvietos 9 muss man sich nun wirklich nicht schön trinken. Schon allein die zartgliedrig bearbeitete Fassade der Cattedrale di Santa Maria Assunta lässt unser aller Münder offen stehen. Und drinnen? Spielen wir dann »Finde den Antichrist«. Und nein, damit meinen wir keinen der anderen Reisegäste, sondern eine vom Teufel flüsternd bezirzte Figur in einem der unfassbaren Fresken von Luca Signorelli. Am Abend solltest du unbedingt noch einmal kulinarisch in die Vollen gehen. Warum? Weil es dein letzter Abend gewesen sein wird. Aber noch nicht das Ende ( )
Live erleben - 10.
Na gut, es war tatsächlich dein letzter Abend, aber noch nicht das Ende. Der Weg nach Rom 10 und zum Flughafen macht dir den Abschied noch einmal richtig schwer. Hänge doch einfach ein paar Tage in Rom dran, die Ewige Stadt lohnt sich immer.
Reiseleistungen inklusive
Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
Garantierte Durchführung aller Termine
Linienflug mit Lufthansa (Tarif T) nach Florenz und zurück von Rom, nach Verfügbarkeit
Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
Reiseminibus mit Klimaanlage
Bahnfahrt in der 2.Klasse zwischen Florenz und Pisa
9 Übernachtungen in Hotels
Täglich Frühstück, 4 x Mittagessen
Besichtigung einer Mosaik-Werkstatt, Leder-Werkstatt, Keramik-Werkstatt
Geführte Wanderungen im Maremma-Naturpark und Monte Argentario
Besuch einer Ölmühle
1 Weinverkostung
Besichtigung eines Weinguts im Chianti-Gebiet sowie in Montefiascone
Bootsfahrt auf dem Bolsena-See
Besuch des Tarotgartens
Eintritte in San Galgano für die Zisterzienser-Abtei und in Siena für das Museum einer Contrada
Nationalparkgebühren
37 m² Regenwald auf deinen Namen
Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Aufpreise pro Person
Einzelzimmer Zuschlag: 600 € Zubringer-Abflughafen: DE ab 100 € / AT ab 200 € / CH ab 200 € Sitzplatzreservierung auf dem Mittelstreckenflug: ab 50 €
Kommen Sie mit auf Rundreise nach Italien mit Chamäleon Reisen und der Sicherheit und Erfahrung der Reiseexperten von SCHÖNE-REISEN. Teilnehmer: Maximal 12 Personen. Reisecode: itsiz
Foto-Galerie
Reiseübersicht
Tag für Tag
1. TagWillkommen in Bella Sicilia! Grand Hotel Piazza Borsa
Mit viel Vorfreude im Gepäck steigst du in den Flieger nach Palermo. Sobald du deine Koffer vom Gepäckband genommen hast, fährst du zu deiner Unterkunft im Herzen Palermos. Die verbleibende Zeit des Tages steht dir zur freien Verfügung.
Das Grand Hotel Piazza Borsa ist ein beeindruckendes historisches Hotel im Herzen der Stadt Palermo. Mit seiner eleganten Fassade und seiner zentralen Lage bietet es einen perfekten Ausgangspunkt, um Palermos Charme zu erkunden. Die Zimmer sind ruhig und komfortabel eingerichtet. Du kannst in den schönen Innenhöfen entspannen oder im hoteleigenen Spa und Wellnessbereich eine Auszeit nehmen. Das hoteleigene Restaurant serviert exquisite sizilianische Küche und lädt dich ein, die kulinarischen Köstlichkeiten der Region zu genießen.
2. TagMonreale und Palermo Grand Hotel Piazza Borsa [Folge ÜN]
Nach dem Frühstück startest du in den Tag mit einer Erkundungstour durch die naheliegende Stadt Monreale. Ihre atemberaubende Kathedrale zählt zu den wichtigsten Beispielen normannisch-arabischer Architektur. Die Pracht der eindrucksvollen Kathedrale Santa Maria Nuova findest du im Innern, wo gold-leuchtende byzantinische Goldmosaiken biblische Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament erzählen. Du schlenderst durch die friedvollen Kreuzgänge des damaligen Benediktinerklosters, das als einzig unversehrt erhaltenes Überbleibsel Zeuge einer vergangenen Epoche ist. Die arabischen Einflüsse erinnern an den Palast Alhambra im spanischen Granada. Während du am Nachmittag die Stadt Palermo erkundest, erwartet dich bei der Kirche Santa Caterina eine süße Überraschung: Cannoli Siciliani! Das Rezept dieser heiligen Teigrollen stammt von den ehemaligen Klausur-Nonnen. Anschließend wirst du mehr über die dunkle Geschichte der italienischen Mafia erfahren. Die Ursprünge der Mafia auf Sizilien sind schwer zu datieren, da ihre Existenz in einer Kultur der Geheimhaltung und des Schweigens verwurzelt ist. Auf Sizilien ist sie als »Cosa Nostra« bekannt und hat nicht nur die Entwicklung der sizilianischen Gesellschaft beeinflusst, sondern auch einen weltweiten Ruf erlangt. Es ist eine faszinierende und lehrreiche Erfahrung, mehr über die Mafia und ihre Auswirkungen auf Palermo zu erfahren. Die Zivilgesellschaft versucht, die Macht der Mafia durch ein erhöhtes Bewusstsein einzuschränken und diese dadurch zu bekämpfen. Mit dieser Art der Auseinandersetzung hoffen die Bewohner auf eine gerechtere und sicherere Gesellschaft.
Das Grand Hotel Piazza Borsa ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück ist inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 20 km.
3. TagDie Westküste Mahara Hotel
Nach deinem morgendlichen Espresso fährst du Richtung Westen und besichtigst den faszinierenden Ort Erice. Erice liegt auf einem Hügel und bietet eine atemberaubende Aussicht auf das Meer. Wenn du durch die engen Gassen schlenderst und die mittelalterlichen Gebäude bewunderst, fühlst du dich wie in einer anderen Zeit. Die alten Mauern und Türme erzählen Geschichten von mutigen Kriegern und tapferen Verteidigern. Die Burg von Erice, die majestätisch über der Stadt thront, war ein Zeuge zahlreicher Schlachten und Epochen der Veränderung. Als nächstes erwartet Sie ein kulinarischer Hochgenuss: Die Genovesi! Das sind leckere sizilianische Gebäckstücke, die mit Ricotta-Käse und einer süßen Creme gefüllt sind. Unbedingt solltest du einen Schluck Marsala Wein dazu nehmen und deine Geschmacksknospen vor Freude tanzen lassen! Dann geht es nach Trapani, wo du freie Zeit haben wirst. Trapani ist bekannt für seine fangfrischen Meeresfrüchte und seinen Klassiker, eine Couscous-Spezialität mit frischem Fisch. Lass dir die Gelegenheit nicht entgehen, dieses Gericht zu probieren. Nachdem du die Schönheit von Trapani genossen hast, ist es Zeit für die Stadt Marsala. Die entspannte Atmosphäre in Marsala, die engen Gassen und die barocken Gebäude verleihen einen ganz besonderen Charme. Und wenn du nicht genug hast, dann genieße in der Kulisse von Mazara del Vallo den Sonnenuntergang.
Das Hotel Mahara liegt direkt am Strand von Mazara del Vallo. Was im 18. Jahrhundert eine alte Weinproduktionsanlage der englischen Familie Hopps war, ist heute deine Unterkunft. Die Anlage verfügt über einen Außenpool, Tennisplätze, ein Fitnessstudio und einen Spa Bereich. Die Zimmer sind geräumig, komfortabel und stilvoll eingerichtet. Das Restaurant hat eine angenehme Atmosphäre. Du kannst entweder drinnen speisen oder auf der Terrasse sitzen und den Blick auf das Meer genießen, während du dich von den köstlichen Aromen verwöhnen lässt.
Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 km.
4. TagEntlang der Südwestküste Scala dei Turchi Resort
Am Vormittag besuchst du das Zentrum von Mazara del Vallo. In der Kasbah herrscht eine besondere Atmosphäre, sobald man ihre Tore betritt. Die Kasbah, die im 9. Jahrhundert von den Arabern erbaut wurde, ist ein Labyrinth aus kleinen Gassen. Anschließend fährst du weiter nach Sciacca, wo du eine einheimische Keramikwerkstatt besuchst. Nachdem du den Künstlern bei der Arbeit zugesehen hast, ermutigen sie dich, selbst Hand anzulegen und es auszuprobieren. Nun schnapp dir deine Sonnenbrille, denn du besichtigst die Scala dei Turchi, eine einzigartige natürliche Felsformation an der Küste von Realmonte. Sie besteht aus weißen Kalksteinfelsen, die sanft in das türkisblaue Meer abfallen. Die Felsen sehen wie eine Treppe aus, die von der Natur geschaffen wurde.
Das Scala dei Turchi Resort verzaubert dich an einem der beeindruckendsten Küstenabschnitte Siziliens mit seinem mediterranen Stil. Das Anwesen ist etwa 300 m vom Scala dei Turchi, der "Treppe der Türken" entfernt. Der strahlend weiße monumentale Felsen aus Mergel ähnelt bizarren Stufen. Die eleganten Zimmer sind in hellen Farbtönen gestaltet und haben klassisch blaue Fensterläden. Sie reihen sich um den großzügigen Außenpool, dem Herzstück der Anlage. Im hauseigenen Restaurant wird dein Gaumen mit sizilianischen und internationalen Köstlichkeiten verwöhnt. In der Lounge Bar kannst du bei einem erfrischenden Getränk den Blick über das blaue Meer und die weißen Klippen schweifen lassen.
Nach dem Frühstück besichtigst du das Tal der Tempel in Agrigento. Das Tal der Tempel erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1.300 Hektar und umfasst acht gut erhaltene Tempel, die zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurden. Jeder Tempel war einer bestimmten Gottheit gewidmet und spielte eine wichtige Rolle im religiösen und kulturellen Leben der antiken griechischen Gemeinschaft von Akragas, dem heutigen Agrigento. Die Bauten aus römischer und griechischer Zeit stehen heute unter dem Schutz der UNESCO. Während du entlang der antiken Pfade vor den monumentalen Tempeln von Hera, Concordia, Herakles und Zeus schlenderst, streichelt die warme sizilianische Sonne deine Haut. Die sanfte Brise trägt den Duft von Zitronenbäumen und mediterranen Blumen zu dir, und die Melodie der Vögel begleitet deine Schritte. Die Ruinen der Tempel eröffnen dir eine Welt der Fantasie, in der du dir vorstellen kannst, wie das Leben in dieser antiken Zivilisation einst blühte. Die kulturellen Einflüsse findest du nicht nur in den architektonischen Merkmalen wieder, sondern auch in der Küche. Bei einem Kochkurs werden dir diese kulinarischen Geheimnisse enthüllt. Freue dich über ein interaktives Festmahl und entdecke die vielfältigen Aromen und traditionellen Gerichte der Region. Bevor du dein Hotel erreichst, besuchst du die Stadt Ragusa. Die Altstadt sieht aus, als wäre sie direkt aus einem mittelalterlichen Märchen entsprungen. Die Stadt ist berühmt für ihre barocken Gebäude, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Das Hotel Poggio del Sole in Ragusa zeichnet sich durch seine idyllische Lage aus, die von malerischen Hügeln und üppiger Natur umgeben ist. Die weitläufige Anlage besticht mit eleganten Gärten, einem charmanten Poolbereich und einem atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und bieten einen Rückzugsort der Ruhe und Entspannung. Die stilvollen Räumlichkeiten sind mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet und beeindrucken mit ihrer Kombination aus Komfort und Authentizität. Das hauseigene Restaurant verwöhnt dich mit einer Auswahl an exquisiten sizilianischen Gerichten, die aus frischen, regionalen Zutaten zubereitet werden.
Das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen sind heute inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.
6. TagDie Südostküste Agriturismo Il Borgo Resort
Am Vormittag fährst du Richtung Modica und erreichst das Landgut Azienda Agricola Magazzè. Vor einigen Jahren haben die Geschwister Carmelo und Giuseppe Dinatale den Familienbetrieb umgebaut und sind von Rinder- auf Büffel-Zucht umgestiegen. Die ersten Eindrücke erhältst du während einer Besichtigung der Farm. Danach darfst du bei den Vorbereitungen von Büffelmozzarella über die Schulter schauen und anschließend den ausgezeichneten Mozzarella sowie weitere Produkte verkosten. In Modica hast du, neben der Besichtigung der Stadt, die Gelegenheit eine alte Schokoladenfabrik zu besuchen, die ihre Produkte nach aztekischer Methode herstellt. Weiter geht es nach Noto. Diese charmante Barockstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, begeistert Besucher mit ihrer prachtvollen Architektur, ihren engen Gassen und ihrem authentischen sizilianischen Flair. Wenn du in deiner Unterkunft bei Catania angekommen bist, lässt du den Tag bei einem guten sizilianischen Wein ausklingen.
Das Agriturismo Il Borgo Resort befindet sich inmitten der familiengeführten Landwirtschaft »Terralcantara« und ist etwa 20 km von Taormina entfernt. Der Alcantara Park mit seinen lieblichen Hügeln und Tälern, mit Olivenhainen und Zitrusbäumen sowie Weinhängen bildet die traumhafte Kulisse. Das Resort ist idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen in die nahe gelegene, spektakuläre Alcantara Schlucht und ein Ort, an dem du Ruhe findest und die Natur genießt. Der Swimmingpool lädt zur Erfrischung inmitten dieser herrlichen Umgebung ein. Du übernachtest im historischen Baglio, einem typisch sizilianischen Farmhaus. Die einfachen, geräumigen Zimmer sind im ländlich-rustikalen Stil eingerichtet und bieten schöne Ausblicke. Im Restaurant La Macina wirst du mit sizilianischen Spezialitäten und ausgezeichneten Weinen verwöhnt.
Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 200 km.
7. TagAuf den Spuren des Barocks und der Antike Agriturismo Il Borgo Resort [Folge ÜN]
Wenn du deinen morgendlichen Kaffee getrunken hast, kann dieser Tag mit der Besichtigung eines der größten archäologischen Parks Europas starten. Am Parco Archeologico della Neapolis, begegnest du beeindruckenden Überresten aus verschiedenen Epochen, angefangen bei der griechischen Antike bis hin zur römischen Zeit. Ein absolutes Highlight ist das antike griechische Theater, das für seine außergewöhnliche Akustik und seine majestätische Architektur bekannt ist. Stelle dir vor, wie einst antike Dramen und Komödien hier aufgeführt wurden, während du die atemberaubende Aussicht auf das Meer genießt. Während du weiter durch den Park wanderst, wirst du auf das Ohr des Dionysios stoßen, eine faszinierende Höhle, die für ihre beeindruckende Akustik berühmt ist. Der Legende nach konnte der Tyrann Dionysios hier jedes geflüsterte Wort hören, was ihm einen erheblichen Vorteil bei der Überwachung seiner Untergebenen verschaffte. Danach begibst du dich in das Herz von Syrakus und startest eine Tour zu Fuß über die Insel Ortigia, wo die griechische Stadtanlage gut erhalten geblieben ist. Hier findest du Sehenswürdigkeiten aus zahlreichen Epochen der Weltgeschichte und begibst dich auf die Spuren der Griechen, Römer, Byzantiner und Normannen. Syrakus war zur Zeit der Griechen die größte und reichste Stadt im gesamten Mittelmeerraum. Große Bedeutung erhielt die Stadt durch die geologischen Besonderheiten wie die direkte Lage am Meer und die steilen Klippen, welche vor allem die Kriegsführung und den Handel erleichterten. Neben einer ergiebigen Süßwasserquelle entstanden durch die Küstenform zwei natürliche Häfen. Weil die Stadt nur wenige Meter vor dem Festland liegt, wurde sie einerseits gut geschützt, andererseits war sie aber auch einfach zu erreichen. Zusätzlich hatte man durch den Kalk gute Möglichkeiten, Gebäude zu errichten.
Das Agriturismo Il Borgo Resort ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück ist inkludiert.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 230 km.
8. TagDer Ätna und Taormina Agriturismo Il Borgo Resort [Folge ÜN]
Hoffentlich hast du festes Schuhwerk angezogen. Bei guter Wetterlage ist unser heutiges Ziel der Vulkan Ätna, einer der aktivsten Vulkane Europas. Der Ätna ist Europas mächtigster Vulkan und mit einer Höhe von rund 3.350 Metern dominiert er die Ostküste Siziliens. Im Jahr 2013 hat die UNESCO den Ätna in die Liste der Weltnaturerbe aufgenommen. Über eine malerisch angelegte Straße und vorbei an idyllischen sizilianischen Dörfern sowie den bekanntesten Weinanbaugebieten Siziliens geht es hoch hinaus. Mit der Seilbahn überwindest du noch einige Höhenmeter und wirst schließlich mit einem Bus-Jeep bis in die Nähe des Kraterrandes gebracht. Eine lokale Reiseleitung erklärt dir dort viele Einzelheiten und besondere Details zur Vergangenheit des Vulkans und seinen Mythen. Auf einer Höhe von gut 2.500 Metern wird sich schließlich eine herrliche Aussicht über die ionische und tyrrhenische Küste darbieten. Am Fuße des Vulkans kannst du anschließend feststellen, wie fruchtbar die hiesige Erde dank des Vulkans ist, denn du besuchst eine Imkerei und nimmst an einer Weinverkostung mit leichtem Essen teil. In Taormina machst du einen Spaziergang im Zentrum, als wärst du ein Italiener im Urlaub. Genieße das Flair der Stadt und bewundere das antike Theater! Nach all den Erlebnissen fährst du zurück in die Unterkunft, wo du vom beeindruckenden Farbenspiel der schwarzen Lava und dem Kontrast zwischen der wilden Natur und dem mondänen Leben träumen kannst.
Das Agriturismo Il Borgo Resort ist auch heute deine Unterkunft.
Verpflegung:
Das Frühstück und Mittagessen ist im Preis inbegriffen.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.
Hinweise:
Für den Ausflug auf den Ätna empfehlen wir wetterfeste und warme Kleidung. Der Kraterrand befindet sich auf etwa 2.500 Metern Höhe. An diesem Ausflug nehmen gegebenenfalls auch andere Gäste teil. Bei schlechtem Wetter muss der Ausflug auf den Ätna entfallen.
Die Abholzeiten für den morgigen Tag richten sich nach deinem Flug. Die genauen Informationen erhältst du heute von deiner Reiseleitung.
9. TagHeimreise
Heute heißt es Arrivederci Sicilia! Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wirst du zum Flughafen von Catania gebracht und fliegst zurück in die Heimat. Anschließend erfolgt die Weiterreise per Bahn oder Flugzeug in deinen Heimatort.
Verpflegung:
Das Frühstück ist inklusive.
Kilometer:
Die Fahrstrecke umfasst ca. 60 km.
Reiseverlauf
Live erleben - 1
Das sollte schon mit dem Diavolo zugehen, wenn du gegenüber der Stiefelspitze in Palermo 1 nicht von strahlend mediterranem Insellicht empfangen wirst. Vorschlag: Du nutzt deine sizilianische Eröffnung am Abend für die ersten bewusstseinserweiternden Begegnungen mit lokalem Küchenzauber und vulkanischen Rebensäften. Antipasti, primi, secondi, dolci! Molto bene.
Live erleben - 2
Am Morgen stellst du fest, dass es außerhalb von Palermo ziemlich prunkvoll zugeht, zum Beispiel mit den byzantinischen Goldmosaiken in der Kathedrale von Monreale 2, der Santa Maria Nuova. Bling Bling auf Normannisch-Arabisch. Zurück in Palermo gibt es nonnenheilige Cannoli Siciliani und wir fragen uns, was nun eigentlich mit der Mafia ist. Nirgends zu sehen die speckfingrigen, dicken Männer mit Anzügen und kratzig verrauchten Hollywood-Stimmen. Aber die »Cosa Nostra« ist doch überall? Oder war? Das lassen wir uns von jemandem erzählen, der es wissen muss.
Live erleben - 3.
An der Westküste der Insel thront auf einem Hügel das mittelalterliche Erice mit allem, was dazugehört: uraltes Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gässchen und dann das normannische Castello di Venere aus dem 12. Jahrhundert. Ungefähr genauso alt sind die Genovesi, göttliche Gebäckschöpfung der Ordensschwestern. Essen wir, lieben wir. Hauptgang in Trapani, auch schön! Und die Dolci erlauben wir uns heute im unverschämt schönen Marsala 3, wo es den köstlichen Wein gleichen Namens und den Blick auf den unverschämt kitschigen Sonnenuntergang dazu gibt.
Live erleben - 4.
Weiter geht es entlang der malerischen Südwestküste, wo in Mazara del Vallo 4 das alte orientalische Sizilien für uns zum Leben erweckt wird. In der Kasbah von Mazara del Vallo spürst du über 1.000 Jahre alte arabische Kultur. Die hat auch einiges zur Keramikkunst beigetragen, erfährst du hier. Von der Kunst zurück zur Natur – den bizarren Stufenformationen der Scala dei Turchi, wo weiße Kalksteinfelsen sanft in das türkisblaue Meer gleiten. Hach, schön.
Live erleben - 5.
In Agrigento 5 erschrickst du dich. Bist du plötzlich auf der falschen Reise? Keine Sorge, wir sind weder in Griechenland noch in Rom, das ist immer noch Bella Sicilia, trotz griechischer Tempel für Zeus, Hera und Co. Als hier die Göttinnen und Götter der UNESCO mit ihren Klemmbrettern von einem Tempel zum nächsten tingelten, hat ein überforderter Beamter kurzerhand das ganze Tal unter Welterbe-Schutz gestellt. Und mit was? Mit Recht! Umweht wird alles vom Duft der Zitronenbäume und der mediterranen Blumenpracht. Im Hintergrund zwitschert es fröhlich, während du beim Kochkurs lernst, wie man Pasta alla Norma, Arancini oder Cannoli macht und schon Pläne schmiedest, wie du deinem italienischen Lieblingsrestaurant zu Hause die Rezepte erklären kannst, ohne anmaßend zu wirken.
Live erleben - 6.
Nicht weniger beeindruckend ist der Büffelmozzarella der Geschwister Carmelo und Giuseppe Dinatale. Wie genau die ihre Tiere zu qualitativen Höchstleistungen streicheln, interessiert uns genauso wie die aztekischen Wurzeln der Schokoladenfabrik in Modica 6. Dort stellen wir fest, dass die Damen und Herren der UNESCO auch allerhand zu tun hatten und nicht darum herumkamen, ihre Weltkulturerbehäkchen mit allerlei Ausrufezeichen zu versehen: Sizilianische Baukunst, wohin das Auge blickt – an den Wänden die Masken und Putten, schmiedeeiserne Balkongeländer und Relieffassaden mit Laubwerk, Fischschuppen, Muscheln oder sogar Süßigkeiten. Im idyllischen Noto kommt dann auch noch Barock dazu.
Live erleben - 7.
Was dir davon am besten gefallen hat, darüber kannst du zum Abschluss des Tages ganz in Ruhe vor den Toren von Catania nachsinnen. Kein Wunder, dass Griechenland, Rom, Byzanz und diverse andere Völker über Jahrhunderte darüber gestritten haben, wer hier der Klippenboss sein darf. Lassen wir sie streiten. Gestritten wurde auch jede Menge im Parco Archeologico della Neapolis, nämlich auf der Bühne des Teatro Greco, wo einst die letzten Tragödien von Aischylos aufgeführt wurden, oder im Teatro Romano, wo Gladiatoren und Pferde nach Gewinnern suchten. Beim Spaziergang auf der Altstadtinsel von Syrakus 7 schweift dein Blick über all das, was diese Stadt einst zur reichsten Stadt des Mittelmeerraums gemacht hat.
Live erleben - 8.
Kein Streit gibt es über die Chefrolle des Ätna 8. Immer wieder hast du ihn in der Ferne über allem thronen sehen. In Sizilien nennen sie ihn mit liebevoller Zurückhaltung einfach nur »Mongibello« – Berg, die ältere Generation bevorzugt »Madre« – Mutter. Wer hier wohnt, weiß jedenfalls, dass Ätna kein Chef, sondern die Chefin von allem ist. Zu Fuß und auf vier Rädern geht es fast bis an den Kraterrand, falls die Mutter nicht gerade vor Wut brodelt. Kann sie sich erlauben, denn ohne den größten Vulkan Europas würden auch die sizilianischen Orangen, Zitronen und Mandarinen, die Oliven, der Wein und der Honig nicht so fantastisch schmecken. Den letzten Spaziergang schenkst du Taormina, oder besser gesagt dir.
Live erleben - 9.
Es hilft nichts. Auf den Abschied stoßen wir am Morgen ein letztes Mal mit einem Espresso an, bevor du den wartenden Eisenvogel am Flughafen Catania 9 besteigst, der dich wieder in die Heimat bringt, wo sich das italienische Restaurant schon auf deine Inspirationen freut.
Reiseleistungen inklusive
Erlebnis-Reise mit höchstens 12 Gästen
Garantierte Durchführung aller Termine
Linienflug mit Lufthansa (Tarif T) nach Palermo und zurück von Catania, nach Verfügbarkeit
Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
(https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
Reiseminibus mit Klimaanlage
8 Übernachtungen in Hotels
Täglich Frühstück, 2 x Mittagessen und 4 x Abendessen
1 Weinprobe
Besichtigung einer Keramik-Werkstatt
Ausflug zum Ätna mit Blick in den Krater
Anti-Mafia-Tour in Palermo
Kochkurs
Eintrittsgelder
64 m² Regenwald auf deinen Namen
Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
Aufpreise pro Person
Einzelzimmer Zuschlag: 400 € Zubringer-Abflughafen: DE ab 100 € / AT ab 200 € / CH ab 200 € Sitzplatzreservierung auf dem Mittelstreckenflug: ab 50 €