Kleine und große Wunder erleben Sie in der Wasserwelt Polens: die weiten Seen von Masuren, das Frische Haff, die Kaschubische Schweiz in Pommern - wahre Naturschönheiten! Dazwischen starke Ströme wie Warthe, Oder und Weichsel. Dazu eine reiche Kultur: Seefahrende Händler der Hanse prägten das Land mit Städten wie Danzig, Stettin und Thorn. Adel und Kirche bauten mächtige Burgen und Dome wie in Marienburg oder Frauenburg. Mit viel Zeit für Ihre eigenen Entdeckungen reisen Sie in zehn Tagen durch den Norden von Polen und lernen Tradition und Moderne hautnah kennen.

Teilnehmer: 12 - 29

Reisedauer: 10 Tage

Foto-Galerie

Reiseübersicht

Tag für Tag

  • 1. Tag, Donnerstag, 13.06.2024Auf nach Polen!

    Individuelle Anreise zum Berliner Ostbahnhof. Um 14 Uhr heißt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Bus willkommen - auf geht's nach Polen! Aufbruch und Moderne des "neuen" Polen spüren wir gleich in der pulsierenden Messestadt Poznan (Posen), unserem heutigen Ziel. 310 km. Wer nach dem Abendessen im Hotel noch vor Energie sprüht, unternimmt einen Spaziergang in die Altstadt. Das nachts beleuchtete Rathaus, die "Perle der polnischen Renaissance", wirkt magisch.

    Verpflegung: A

  • 2. Tag, Freitag, 14.06.2024Von Poznan nach Torun

    Vormittags die Altstadt von Posen, mittags zieht uns der Dom zu Gniezno (Gnesen), Krönungskirche der polnischen Könige, in seinen Bann, und die prickelnde Überraschung Ihres Reiseleiters verlockt zum Anstoßen. Auf den Spuren der Ordensritter ziehen wir ostwärts nach Torun (Thorn, UNESCO-Welterbe), spazieren zum gotischen Rathaus und bemerken viele junge Leute um uns herum. Schicke Sonnenbrillen und die neueste Mode - die Studentenstadt ist alles andere als verstaubt! 150 km. Freuen Sie sich abends auf Borschtsch, Bigos & Co. in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt!

    Verpflegung: F, A

  • 3. Tag, Samstag, 15.06.2024Seenreiches Masuren

    Universität und Lebkuchenmarkt, Plätze und Straßen - alles Kopernikus. Beim Rundgang durch das gotische Torun – dank Studiosus-Audioset immer gut mit Ihrem Reiseleiter verbunden – begegnet uns der berühmte Sohn der Stadt auf Schritt und Tritt. Mit den Taschen voll süßem Kopernikus-Lebkuchengebäck fahren wir über Olsztyn (Allenstein) in das Herz Masurens: zu den Tausenden Seen, und weitverzweigten Flüssen. Kiefernwälder säumen den Weg, Weizenfelder wiegen sich im Wind. Während der Fahrt berichtet Ihr Reiseleiter über die aktuelle polnische Politik und ihre Wirkung im Land. 290 km. Drei Übernachtungen am Fluss Krutynia (Kruttinna).

    Verpflegung: F, A

  • 4. Tag, Sonntag, 16.06.2024Leinen los zur masurischen Seenfahrt!

    In Mikolajki (Nikolaiken) gehen wir an Bord, der Dampfer legt ab, und über den Jezioro Mikolajskie (Nikolaiker See) gleiten wir dahin zum Jezioro Beldany (Beldahnsee). Sanfter Wind, leichte Wellen und die frische Seeluft lassen uns zärtlich von Suleyken träumen. In Ruciane Nida (Rudczanny) gehen wir wieder an Land, und es bleibt Zeit, sich im Ort umzusehen und das beste Lokal für eine entspannte Kaffepause zu finden. Im Dörfchen Wojnowo (Eckertsdorf) treffen wir eine Familie, die sich mit viel Engagement um den Erhalt eines kleinen orthodoxen Klosters kümmert. Später stakt uns ein Kapitän im Boot über die Krutynia. Das klare Flüsschen mäandert gemächlich durch den (Ur-)Wald, Vögel zwitschern, Biber sind fleißig am Werkeln - wir genießen die Ruhe und die Natur. Dann knistert das Lagerfeuer, wo das Fleisch für unser Abendessen brutzelt. Busstrecke 60 km.

    Verpflegung: F, A

  • 5. Tag, Montag, 17.06.2024Kleine Masurenrundfahrt

    Zu Beginn unserer Tour pilgern wir zur barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde (Swieta Lipka). Dominiert sonst meist Backsteingotik die Gotteshäuser, so haben sich die Jesuiten hier mit vielen Verzierungen und einer Orgel verwirklicht, die Ohr wie Auge verzückt: Geschnitzte Figuren scheinen im Takt der Musik zu tanzen. Der Leichtigkeit folgt ein Moment der Schwere: Bei Ketrzyn (Rastenburg) erinnert eine Gedenkstätte an den Widerstand gegen das Naziregime aus dem Kreis um Graf von Stauffenberg. 120 km.

    Verpflegung: F, A

  • 6. Tag, Dienstag, 18.06.2024Frombork und das Frische Haff

    Auf dem Weg nach Danzig (Gdansk) machen wir Halt in dem malerischen Ort Sadry. Vor einigen Jahrzehnten entschied sich eine masurische Familie, die Geschichte und Traditionen ihrer Heimat zu pflegen, indem sie ihr Zuhause zu einem einzigartigen Museum, einer „masurischen Stube“, umgestaltet hat. Dem Sohn der Familie gelingt der Spagat, die Traditionen und die Geschichte mit der Gegenwart zu verbinden. Wenn Sie den See sehen, brauchen Sie kein Meer mehr. Sie werden staunen beim Anblick des Frischen Haffs - vor Ihnen liegt eine riesige Lagune, ein kleines Binnenmeer! Auf zum Dom von Frombork (Frauenburg)! Hier arbeitete Kopernikus als Kleriker und beobachtete hobbymäßig den Sternenhimmel über dem Frischen Haff. Daraus resultierte seine Theorie von der Sonne als Fixstern und einer bewegten Erde. Abends dann, in Danzig, isst jeder ganz nach eigenem Gusto. 260 km. Drei Übernachtungen im Zentrum von Danzig.

    Verpflegung: F

  • 7. Tag, Mittwoch, 19.06.2024Danzig - Symbol der Freiheit

    Danzig war im Mittelalter die angeblich reichste Stadt der Welt. 1980 wurde sie zum Zentrum der Solidarnosc-Bewegung. Wir schauen uns das perfekt restaurierte Erbe der einstigen Hansestadt an, die Patrizierhäuser am Langen Markt, das Krantor und die monumentale Marienkirche. Dann gibt Ihnen Ihr Reiseleiter noch Tipps für den freien Nachmittag. Vielleicht folgen Sie den literarischen Spuren von Günter Grass bis nach Wrzeszcz (Langfuhr), wo sein Geburtshaus steht - Schauplatz der "Blechtrommel". Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter in die Markthallen. Allein ihre Architektur ist den Besuch wert. Zwischen historischen Ausgrabungen preisen im Inneren Händlerinnen Süßes oder Deftiges an. Beim gemeinsamen Abendessen in einem Traditionslokal gönnen wir uns ein wenig "Goldwasser".

    Verpflegung: F, A

  • 8. Tag, Donnerstag, 20.06.2024Marienburg und Freizeit

    Raus aufs Land: Mit "stolzgeschwellten" Mauern erhebt sich am Ufer der Nogat die Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe). Nicht nur Fotografen freuen sich über dieses wunderbare Motiv! Hinter dem Bollwerk verteidigten die deutschen Ordensritter ihren Glauben – und ihre Landeroberungen. Räuber oder Heilige? Im Museum erfahren wir, warum diese Frage Historiker lange entzweite. Zurück in Danzig, nutzt jeder den Rest des Tag auf seine Weise: Bernstein "fischen" in den Straßen von Danzig oder doch lieber am Strand? Per Zug sind Sie schnell im mondänen Jugendstilstrandbad Sopot (Zoppot) mit seiner 512 m langen Mole. Hier spielt sich an warmen Tagen das Leben der Danziger ab - flanieren, baden, Sonne tanken ... Genießen Sie es mit ihnen und bleiben Sie vielleicht gleich zum Abendessen auf eigene Faust dort! 160 km.

    Verpflegung: F

  • 9. Tag, Freitag, 21.06.2024Picknick an der Ostsee

    Wir verabschieden uns von Danzig und fahren Richtung Meer zum Slowinski-Nationalpark, wo uns in Kluki (Klucken) das kleine feine kaschubische Freilichtmuseum erwartet. Ostseefeeling pur: Durch die geschützte Dünenlandschaft spazieren wir zum Strand, packen unsere Picknickkörbe aus und genießen Deftiges auf dem Teller, Salz in der Luft und den herrlichen Ausblick auf die Landschaft.
    Dann geht es weiter Richtung Westen nach Stettin (Szczecin), das wir spätnachmittags erreichen. Unterwegs halten wir in Slupsk (Stolp) für einen Spaziergang, und im Bus legt Ihr Reiseleiter Musik auf: Chopins Revolutionsetüde, polnische Liedermacher oder polnischen Jazz. 420 km. Beim Abendessen in Stettin feiern wir Abschied auf Polnisch in einem gemütlichen Lokal.

    Verpflegung: F, A, P

  • 10. Tag, Samstag, 22.06.2024Rückfahrt nach Berlin

    Vormittags schauen wir uns noch etwas in der pommerschen Kapitale um. Auf dem Marktplatz stehen wir vor bunten und fröhlichen Fassaden, die die Lebenslust der maritimen Metropole widerspiegeln. Die spektakuläre Stettiner Philharmonie setzt moderne Akzente. Dann sagen wir "Do widzenia!", winken von der schönen Hackenterrasse den Schiffen auf der Oder zu und fahren zurück nach Berlin. 160 km. Gegen 14 Uhr erreichen wir den Hauptbahnhof, von dort reist jeder individuell heim.

    Verpflegung: F

Anreise: Busreise

Im Reisepreis enthalten

  • Rundreise in bequemem Reisebus mit WC
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstück, 3 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen am Lagerfeuer

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Picknick
  • Bootsausflug in Masuren
  • Eine Stakenbootfahrt
  • Orgelvorführung in Heiligelinde
  • Eintrittsgelder (ca. 55 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Termine und Preise

Polen – Masuren, Danzig, Pommern

Reisecode: 2502

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